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Auf der Suche nach einer etwas anderen Lektüre? Etwas mit Charakteren die nicht in das typische Klischee passt oder einfach nur eine Geschichte, die Lust auf mehr macht? Auf meiner Amazon Seite sind alle meine Werke sofort und auf einen Blick verfügbar.

Mein bisher größtes Werk ist „Im Zeichen der Jägerin„.

Es handelt von der Jägerin Aynur. Ursprünglich aus Ägypten, dem Land der Katzen und der Göttin Bastet verschrieben, ist es für sie nicht immer ganz einfach, dem Credo der Jäger zu folgen. Manchmal muss man sich eben doch einmischen.

 

 

Mein neuestes Werk ist „All Hallows Cat – Nacht der Werkatzen„.

Es ist eine Geschichte, die für All Hallows Eve, also Halloween geschrieben ist. Was nun natürlich vorbei ist. Sie beinhaltet eine Verwandlung, Untote, Satanisten, Werwölfe, eine Sukkubus und Kostüme, also alles was man eben für Halloween braucht.

Zuletzt haben wir noch meine Kurzgeschichtensammlung „Simbas Gute Nacht Geschichten

 

 

 

 

Mein Erstlingswerk, eine Sammlung vieler kleiner Geschichten die ich so über ein Jahr verteilt mal hier und mal da geschrieben habe.

 

 

 

 

Zusätzlich gibt es nun auch noch die Möglichkeit mich auf Patreon zu unterstützen. Dort bekommt man frühzeitig die Möglichkeit eine Science-Fiction Geschichte zu lesen sowie mehr Infos zu diesem Universum zu bekommen. Außerdem bekommen Unterstützer die Möglichkeit sich aktiv an der Entwicklung von Buchprojekten zu beteiligen sowie sogar den verlauf ein wenig mitzubestimmen.

Zusätzlich bin auch über einen Discord Server erreichbar.

Ich freue mich über jede gelesene Seite und jeden Blick auf meine Werke. Ganz besonders freue ich mich immer über Rezessionen.

Sämtlichen Einnahmen kommen dem weiterführen und verbessern meiner autorischen Tätigkeiten sowie meinen beiden Katzen zugut. Vielen Dank.

Schnurrig
Neko Kittycat

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Märchen oder Reportage: Ein Followup

Nachdem Marcus gestern ja einen schönen Beitrag über einen Teil einer Geschichte gepostet hat, über den man sich wohl sonst kaum Gedanken macht, musste ich mir natürlich etwas Gedanken darüber machen und da es den Kommentarbereich vermutlich sprengen wird, gibt’s einen eigene Post.

Die Grundaussage ist, dass es zwei Möglichkeiten gibt eine Geschichte zu erzählen: Als Märchen oder als Reportage. Wobei mir der Begriff Reportage nicht ganz gefällt. Auch Märchen will nicht ganz passen, wenn man es sich genau überlegt. Rückblickend betrachtet ist allerdings das Märchen die ursprüngliche Art, eine Geschichte zu erzählen, weil sich kein Mensch die ganzen Fakten merken konnte. Detaillierte Beschreibungen und Ausführungen konnten ja erst mit der Schrift weitergegeben werden. Vielleicht passen die Begriffe Erzählung und Bericht besser. Wobei auch der Bericht nicht ganz passend will, da eine Geschichte, egal in welcher Form, nicht die Kriterien für einen Bericht erfüllt. Es ist damit sehr lose zu benutzen.

Jedenfalls ist mir aufgefallen, dass das eine das andere nicht ausschließt. Besonders in Marcus Beispielen finden sich einige Dinge, die eigentlich ins andere Genre gehören würden. Star Wars erklärt die Funktion von Prothesen, Game of Thrones dagegen hat unerklärte Untote und Waffen aus besonderem Stahl. Auf der anderen Seite ist auch mein Versuch, Bücher in diese beiden Meta Genres einzuteilen gerade erbärmlich fehlgeschlagen.

Es ist wirklich nicht einfach zu sagen, dass eine Geschichte wirklich nur ein Märchen oder eine Reportage ist. Aber vielleicht liegt das durchaus nur an mir. Ich selbst halte diese Einteilung für nicht umsetzbar. Es gibt in jeder Geschichte Elemente die einer Reportage gleichen genau so wie auch Aspekte eines Märchens. Selbst Geschichten mit kaltblütigen Psychopathen in der Hauptrolle, wo das fehlen der Emotionen ein essentieller Bestandteil ist und man Logik über alles stellen könnte, müssen auf die Märchenschiene zurückgreifen, weil es sonst keine Geschichte wird.

Auch die Klassifizierung von mir selbst erweist sich als überaus schwierig. Das liegt zum einen daran, dass ich zwar selbst Wert auf Logik, Fakten und Statistiken lege, aber zugleich einen Hang für das mysteriöse, das unerklärliche und die damit im Zusammenhang stehenden Aspekte habe. Was sich entsprechend vielleicht auch in meinem Schreibstil niederschlägt. Ich kann zum Beispiel due Funktion einer Muskete bis ins kleinste Detail beschreiben, habe aber im selben Kapitel gefühlsbetonte Momente.

Zusammenfassen kann ich eigentlich nur sagen, ob Märchen oder Reportage, es liegt am Schreibstil des Autors. Es gibt auch keine klare Trennung, es ist mehr eine subjektive Einschätzung. Wo liegt die Grenze zwischen Realismus und Fiktion?

Schnurrig
Neko

PS: Falls sich jemand selbst davon überzeugen will, meine Bücher findet ihr auf Amazon oder ihr werft einen Blick auf meine Patreon Seite.

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Keine Frage des Genres: Märchen oder Reportage?

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SciFi: Anstatt in die Weiten, mal zurück in die Tiefen?

Die Idee mit der modernen Fortsetzung von Jules Verne Nemo lässt mich Momentan nicht mehr los. Zugleich erinnere ich mich auch ein wenig an die wenigen Sci Fi Geschichten, die sich vor allem mit dem Meer beschäftigten. Hervorstechend war hier vermutlich die Serie Seaquest DSV. Ansonsten natürlich diverse Verfilmungen.

Wobei Verne den Vorteil hatte, dass über das Meer wirklich nicht viel bekannt war. Heute ist die Sache ein wenig anders. Daher gibt es einige bedeutenden Dinge, über die man sich Gedanken machen muss. Allen voran, warum die US Navy die Nautilus noch nicht aus dem Wasser gebombt hat. Aber das führt schon zu weit.

Grundlegend gibt es die Frage, wie man eine Unterwassergeschichte mit Sci Fi Elementen mit den entsprechend nötigen Storyteilen ausstattet ohne sofort jeden zum Kopfschütteln zu bewegen. Das Meer ist ja fast vollständig erkundet. Es gibt noch ein paar sehr tiefe Gräben, in welchen der Wasserdruck einfach zu stark ist. Aber selbst da sind bereits vereinzelt Kameras hinuntergetaucht. Man könnte nun natürlich den Waterworld – Ansatz nehmen und die ganze Welt unter Wasser setzen.

Trotzdem sind Expeditionen auf den Grund des Meeres sehr selten. Die größte Gefahr für eine Entdeckung wären vermutlich die U-Bootflotten der Supermächte. Dafür habe ich allerdings schon eine Lösung parat. Wesentlich schwieriger wird es mit der Frage, wie eine Gruppe von Menschen unter dem Meer überleben kann. Sofort denkt man natürlich irgendwo an Atlantis. Niemals gefunden und doch immer präsent.

Durchaus realistisch ist eine völlig andere Einstellung unter Wasser, wie auch ein anderer Aufbau der Bevölkerung. Das ist aber wohl mehr eine Frage des Erfindungsreichtums der Bewohner sowie deren Auslegung.

Und, habe ich euch alle schön Neugierig auf meine Idee gemacht? Wenn ja, Ziel erreicht

Schnurrig
Neko

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20 000 Meilen unter dem Meer – Eine moderne Fortsetzung?

Vermutlich einer der ersten Geschichten, die man wirklich als Science Fiction bezeichnen kann, gehört Jules Vernes 20 000 Meilen unter dem Meer zu einem der bekanntesten Büchern überhaupt. Von den unzähligen Filmadaptionen und anleihen abgesehen hat er es zugleich geschafft, bereits damals das Bild der heutigen U-Boote zu zeichnen. Davon abgesehen ist Kapitän Nemo ein mysteriöser Charakter, der in der Literatur wirklich einmalig zu sein scheint.

Was mich eben neulich ein wenig beschäftigt hat, war wohl eher die Frage, wie diese Geschichte in der heutigen Zeit aussehen würde. Die Ideen reichen von ungewöhnlichen Materialien zur Tarnung bis zu hochtechnisierten Thorium Salzwasserreaktoren und einer besiedelten Unterwasserstadt. Andererseits ist es nicht wirklich meine Art eine Geschichte einfach neu zu erzählen. Davon abgesehen, das ich Verne wohl kaum zu Ehre gereichen würden.

Viel besser ist es doch, sich an eine Fortsetzung zu versuchen, wo man einfach Bezug auf Vernes Buch nimmt. Die Nachfahren von Kapitän Nemo und seiner Nautilus. Natürlich stellen sich da gleich einige Fragen: Aus wessen Perspektive soll das ganze geschrieben? Ein Meeresbiologe nach vernianischem Vorbild oder doch aus Sicht des Kapitäns? Vielleicht auch aus der Sicht der Crew? Natürlich bietet die Möglichkeit aus der Sicht eines geretteten Schiffbrüchigen zu schreiben einige interessante Möglichkeiten, wie es auch Verne nutzte.

Die wirklich große Frage ist aber wie immer: Würde das jemand Lesen und wenn ja, wie lange sollte die Geschichte sein?

Ich spiele ja mit dem Gedanken mit einer kurzen Geschichte einfach mal zu beginnen. Vielleicht nicht mehr als 50 Seiten. Nur um so einen groben Eindruck zu bekommen, ob das überhaupt ankommt.

Was meint ihr?

Schnurrig
Neko

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Auch bei Büchern gilt: setze auf altbekanntes

Es ist mir mal wieder aufgefallen, dass sich die Grundzüge der Geschichten gerne, fast bis zum Erbrechen, wiederholen. Ein Blick in jeden EBook Shop oder dergleichen und es fällt einem wie Schuppen von den Augen: Dieselbe Storyline, in X verschiedenen Ausführungen. Natürlich kommt es auch immer wieder darauf an, was gerade modern ist.

Zu Zeiten von Twilight gabs überall dieselbe Story nur anders verpackt. Fifty Shades of Grey -> überall pseudo BDSM Bücher. Wobei angeblich einige sich wesentlich mehr mit der Thematik auseinandergesetzt haben und auch wirklich den Titel BDSM Buch verdient haben. Ich fühle mich da irgendwie wie in der Modebranche: Neues gibt’s nicht, alles war schonmal.

Natürlich ist es schon etwas schwierig, etwas Neues zu Erfinden wenn man Werke von über 2000 Jahren zu berücksichtigen hat. Wir bewegen uns ja immerhin immer noch in denselben Genres, die schon die Geschichten um die alten Götter gezeichnet haben. Die ältesten uns als Geschichten bekannten Überlieferungen sind wohl oder übel die Mythen der Götter aus dem alten Ägypten. Zumindest sind diese erhalten geblieben.

Wenn man einen groben Blick über die Göttergeschichten der Ägypter und Griechen wirft, fällt einem schon auf, dass man sie fast als die ursprünglichen Geschichten bezeichnen könnte. Sie haben alles was man auch in modernen Geschichten findet. Drama, Action, Mord und Totschlag. Natürlich auch Liebe und den gelegentlich gut gemeinten Rat. Davon abgesehen werden diese Geschichten in vielen Varianten erzählt, wobei sich nur Details unterscheiden. Immerhin wurde das meiste davon nur mündlich überliefert.

Am schönsten, finde ich, sieht man es in der nordischen Mythologie. Die Asen stellen dabei zwar Götter dar, sind aber keine unnahbaren Gestalten. Sie sind eigentlich sehr menschlich. Auch die Mythen sind entsprechend durchgehend mit sehr menschlichen Motiven bestückt. Natürlich sind es Götter und entsprechend sie ihre Tatet und auch die Gegner unmöglich.

Folgen auf die Göttergeschichten finden sich die Epen und Legenden, Heldengeschichten mit durchaus gewöhnlichen Protagonisten. Auch sie folgen einem roten Faden, der sich durchaus auch in den Göttergeschichten finden lässt. Die Charaktere sind allerdings greifbarer. Sei es nun Hercules, Achilles oder Beowulf. Die Elemente wurden auch in verschiedenen Kulturen immer wieder weitergegeben und übernommen.

Es ist ja kein Geheimnis, dass man ein Erfolgsrezept nicht verändern muss. Trotzdem muss ich einfach sagen, dass mir gewisse Elementen ehrlich ein wenig zum Halse heraushängen. Seit einiger Zeit stört mich vor allem ein wenig der Mangel an starken, weiblichen Charakteren. Protagonistinnen scheinen immer damit beschäftigt zu sein, sich zwischen böhzer Junge A und noch böhzerer Junge B entscheiden zu wollen, wobei sie selbst eigentlich meist in einer passiven Rolle bleiben. Die Handlung würden von den böhzen Jungs vorangetrieben. Nur an Schlüsselstellen mischt sie sich dann doch ein.

Drama und Romantik sind ja schön und gut, aber man könnte den Damen ruhig etwas mehr Selbstbestimmung erlauben. Anderes Beispiel: Warum muss ein Krieg um ein Königreich entbrennen, weil zwei Kerle dieselbe Dame umwerben und diese das scheinbar ohne weiteres zulässt. Jungfrau in Nöten Syndrom oder wie? Ich mein, die Geschichte von Helena von Troja ist ja auch nichts Neues. Wobei dort zumindest der Stamm der Amazonen einen kurzen Auftritt hatte. Trotzdem interessiert sich eigentlich für Helena niemand, nachdem der Krieg angefangen hat. Was wäre wohl gewesen, wenn Helena selbst das Schlachtfeld betreten hätten? Laut Überlieferung war sie die schönste Frau, sodass kein Mann den Blick von ihr abwenden konnte.

Natürlich spielt auch die historische Korrektheit eine gewisse Rolle, wobei ich ein wenig daran zu Zweifeln wage. Vielleicht wurden Rollen auch nur unter den Teppich gekehrt oder durch einen anderen Charakter ersetzt.

Jedenfalls würde ich mich wirklich freuen, wenn es mal wieder ungewöhnliche Storykonzepte geben würde. Vielleicht auch welche, die nicht unbedingt von mir sind zwinker

Schnurrig
Neko

PS: Für mehr ungewöhnliche Story besucht mich auf Patreon!

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Götter & Dämonen – Die Welt wird brennen

Auf meiner Patreon Seite findet sich zurzeit neben dem frei zugänglichen Sternenkrieger auch eine weitere Geschichte, die nur meinen Patreons zugänglich ist. Hier möchte ich kurz Vorstellen, worum es dabei geht.

Zurückgezogen aus ihrer militärischen Karriere und fernab von den Konflikten der Welt verdingt sich Viktoria im Ton Roof Club als exotische Tänzerin. Es ist ein Nachtclub, der vor allem in der Meta Szene sehr bekannt ist. Extrem Body Modder und Meta Menschen frequentieren den Club, der von dem charismatischen Lux geführt wird. Es ist ein friedliches Leben, bis eines Tages eine kleine Gruppe von Meta Menschen auftaucht und Viktorias Leben in eine völlig andere Richtung lenkt.

Und für meine treuen Blogleser gibt es die erste Szene der Geschichte nun hier zu lesen:

Das Licht der Scheinwerfer tanzt über die Bühne des Clubs während sich leicht bekleidete Damen dort erotisch bewegen. Der Rest des Clubs ist in fast mysteriöses Zwielicht getaucht. Die Gäste sind schwer zu erkennen, Männer und Frauen die hier ein wenig Zerstreuung suchen oder auch etwas anderes. Die Musik ist gerade laut genug, dass man kein Gespräch auf dem nächsten Tisch hören kann, aber trotzdem nicht schreien muss, um sich unterhalten. „Applaus für unsere schönen Damen!“, erklingt die Stimme des Clubbesitzers über die Lautsprecher.

Während diese langsam die Bühne verlassen, kündigt Lux bereits die nächste Nummer an: „Und nun die Nummer auf die ihr alle gewartet hab. Eine natürliche Schönheit die ich nicht vorzustellen brauche. Ich sag nur so viel: Dieser Körper wurde mit keinerlei Bodymods geformt! Applaus für Viktoria.“ Das ist mein Stichwort. Begleitet vom Klatschen der Menge bewege ich mich langsam auf die Bühne. Meine hochhackigen Schuhe erzeugen dabei ein klackendes Geräusch, welches aber völlig in den anderen Geräuschen untergeht.

Als ich mich der Mitte der Bühne nähere, richten sich die Scheinwerfer direkt auf mich. Meine leicht gelockten, roten Haaren fallen mir bis zu den Schultern während ich meine grünen Augen noch geschlossen halten. Den Kopf auf den Boden gerichtet hebe ich ihn erst an, als die Musik beginnt. Natürlich kommen die Bewegungen zu mir, im Takt der Musik. Elegant, manche würden sagen fast Katzengleiche drehe ich zwei Runden auf der Bühne, bevor ich mich der Stange zuwende. Der schwarze, knappe Bikini verdeckt eigentlich nur das nötigste und das gerade so, aber dafür erlaubt er mir auch, mich ungehuindert zu bewegen, was man von den Schuhen eigentlich nicht behaupten kann. Mit einer Hand halte ich mich an der Stange, drehe mich einmal im Kreis um sie, bevor ich mich elegant an diese zu Räckeln beginne.

Dabei treten meine antrainierten Muskeln leiecht hervor, werden durch das Spiel von Licht und Schatten noch mehr hervorgehoben und ziehen den Blick der Gäste von meinem kleinen Busen eher in Richtung Bauch. An einer Stange zu Tanzen hat fast mehr mit Akrobatik zu tun, als mit wirklichen Tanzen, trotzdem ist Beides fast gleich anstrengend. Der Schweiß bringt meinen Körper bereits nach ein paar Minuten sinnlich zum Glänzen während ich mich zugleich dem Höhepunkt meiner Show nähere, bei welcher ich mich nur mit den Beinen an der Stange festhalte und zugleich das Oberteil des Bikinis löse, sodass das Publikum einen schönen Blick auf meie Brüste werfen kann. Anschließend vollführe ich noch ein paar erotische Figuren an der Stange, bevor ich die Bühne unter tobenden Applaus verlasse.

„Bravo Vicky, wie immer eine hervorragende Show“, gratuliert mir Lux mit seiner üblichen, überfreundlichen Art hinter der Bühne. Leicht lächelnd lasse ich mich in einen Sessel fallen und atme tief durch. „Ich werd nie verstehen, warum in einem bekannten Metatreffpunkt alle so scharf auf mich sind“, meine ich leicht grinsend. „Natürlich sind sie es. Du bist ein Mensch ganz ohne Mods. So normal, dass es exotisch ist und das reizt einfach. Davon abgesehen bist du ein Naturtalent. Männer und Frauen schauen dir voller Lust nach“, erklärt Lux wie nebenbei. Ich lege den Kopf leicht schief, aber bevor ich fragen kann, meint der Clubbesitzer: „Zurück zu Geschäftlichen. Ich hab ein paar Gäste, die dich zu gerne kennen lernen würden. Zehn Minuten?“ Ich nicke zustimmen. „Das übliche. Nichts, dass du nicht tun willst. Ich will meine beste Tänzerin nicht verlieren.“

Ich könnte schwören, Lux kann manchmal Gedanken lesen. Jedenfalls sind zehn Minuten genug Zeit um mich ein wenig von dem Auftritt zu erholen und auch noch ein bischen herauszuputzen. Während auf der Bühne der Schweißfilm auf der Haut zwar durchaus etwas positives hat, ist er anschließend eher mehr im Weg. Entsprechend verschwinde ich kurz unter die Dusch, bevor ich wieder in meine Tänzeruniform schmeiße. Was nach wie vor nicht mehr als ein Bikini mit einem kurzen Rock ist.

Mit wiegenden Hüften bewege ich mich durch die Bar zu Lux. Dabei kann ich einen guten Blick auf die Gäste werfen. Der Großteil weißt nur subtile Bodymods auf, wie etwa gebräunte Haut, Augenfarben, Muskeln oder etwas dergleichen. Ein paar haben durchaus ein exotischeres Aussehen erhalten. Tierohren, Schwänze, Fell, Zähne, Augen oder sogar ein zusätzliches paar Brüste. Vermutlich sind die wenigsten von unseren Gästen wirklich Metas, sondern einfach nur Menschen mit Bodymods. Ein paar wenigen gehören aber zu den offensichtlichen Metas. Eigenschaften oder Aussehen, das durch reine Mods nicht zu schaffen wäre. Wie der Kerl in der Ecke, dessen Glas mit einer Eisschicht bedeckt ist oder der Frau an der Bar, deren Haare sich wie Schlangen winden. Der Tin Roof Club lockt sie alle an.

Schließlich erreiche ich einen etwas Abseits, halb in einer Nische versteckten Tisch, den Lux bevorzugt für seine Gespräche verwendet. Neben dem Clubbesitzer finden sich dort drei Männer wieder. Groß, über zwei Meter und breit gebaut. Die Muskeln spannen sich unter der Haut der nackten Oberarme, als wären sie jederzeit bereit zu bersten. Die Gesichter sind ernst und durch Bärte verdeckt. Ihre Kleidung wirkt ein wenig Unpassend. Sie scheint aus den Fellen von Wölfen gefertigt zu sein. Man könnte fast meinen, die Drei wären frisch aus einem Wikingerfilm entkommen. Breit lachend stellt mich Lux vor: „Meine Herren, darf ich vorstellen? Viktoria!“ Mit einem freundlichen Lächeln verbeuge ich mich elegant vor den drei Wikinger. Anschließend meint Lux: „Vicky, das sind Magnus, Ari und Cauley. Sie suchen jemanden mit ganz besonderen Talenten, wie war das noch gleich?“ „Wir suchen jemanden um Odin Allvater zu befreien.“

Weiter geht es auf meiner Patreon Seite.

Schnurrig
Neko

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Die Qual der Wahl: Die richtige Erzählperspektive

In der Erzählperspektive gibt es ja an sich kein richtig oder falsch. Ich persönlich bevorzuge an sich die erste Person, weil ich das Gefühl habe, dann besser mit den Protagonisten klar zu kommen. Allerdings schreibe ich durchaus auch in der dritten Person. Es kommt eben auch viel auf die Geschichte an.
Märchen werden ja dann doch eher in der Erzählperspektive gehalten, was aber wohl eher daran liegt, dass sie vom Inhalt her eher untauglich für die erste Person waren.
schnurrig
Neko

Zwischen Buchdeckeln

carnival-venice-eyes-mask-53207.jpeg (c) Pexels, kostenlose Fotodatenbank

Aus der Laune des Schicksals heraus – ich weiß auch nicht, wie es mich überkommen hat – habe ich beschlossen, mich mal wieder um eines meiner (Kurz-)Romanprojekte zu kümmern. Und schnell fiel die Wahl auf mein Lieblingsprojekt mit dem Arbeitstitel „Hinter der Maske“, eine realistisch-gehaltene Märchenadaption, die im London der Gegenwart spielt. Ein Plot für den ersten Teil (etwa die ersten 80 Seiten) steht, geschrieben waren auch bereits mal schon über 30. Doch damals bereits – und auch heute – kann ich mich irgendwie nicht zwischen den Erzählperspektiven entscheiden. Hauptfigur – und aufgrund des Märchens ganz zentraler Fixpunkt der Geschichte – ist die 17-jährige Sahar. Da es jedoch ganz vereinzelt Kapitel geben wird, in denen sie nicht vorkommt, stehen die folgenden Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Ich-Perspektive von Sahar mit personalen Erzählperspektiven der jeweiligen anderen Charaktere in deren Kapiteln (Vorbild: Diana Gabaldons Highlandsaga)
  • Komplett personale Erzählperspektive des jeweils…

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Schnurrig
Neko Kittycat

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Als Autor die Welt sehen

Vor kurzen durfte ich ein äußerst interessantes Seminar über Kommunikation besuchen. Quasi Psychologie für Anfänger, denn nichts anderes ist es. Besonders interessant war der Teil mit der Fragestellung, wobei ich selbst keine Probleme damit hatte, offene Frage zu stellen. Was vielleicht unter anderem auch an meine Autorentätigkeit liegt. Immerhin versuche ich auch im Alltag alles in mich aufzunehmen um es dann möglichst gut verwenden zu können.

Ich versuche die Seele einer Sache zu erfassen, wie so ne seelensaugende Sukkubus!

Zurück zu den offenen Fragen. Es wurde erklärt, das geschlossene Frage der Versucht sind, die eigene Vorstellung zu bestätigen während offene Fragen einen Blick in die Vorstellung des anderes erlaubt. Beispiel: Wie findest du das Blatt. -> das ist eine offene Frage und erlaubt eine detaillierte Beschreibung. Dagegen erlaubt „Das Blatt hat eine wunderbar grüne Farbe oder?“ nur ein einfaches Ja oder nein. Ich selbst stelle mir unbewusst immer diese offene Frage, weil ich ja wissen muss, wie es wirkt oder wie es wahrgenommen werden kann.

Davon abgesehen ist diese Fragestellung essentiell, wenn man aus der Sicht eines Charakters schreibt oder aus der von mehreren. Was auf dein einen Charakter erschreckend wirkt, mag für den anderen einfach lustig sein. Spinnen zum Beispiel. Genauso ist diese offene Fragestellung wichtig um eine nachvollziehbare Handlung zu erhalten. Was würde ein Charakter tun? Würde er wirklich auf eine explodierende, von Dinos verseuchte Insel gehe um Raptoren zu retten?

Wir fassen zusammen: Für Autoren sind offene Frage das A und O um eine glaubwürdige, logische Geschichte erzählen zu können. Außerdem kann man such damit auch immer die Frage stellen, was das Publikum nun erwarten würden.

Schnurrig
Neko

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