Zehn Dinge, die jeder Autor über Schreibregeln wissen sollte

Hans Peter Roentgen

»Wenn Sie ein Adjektiv treffen, bringen Sie es um«, meinte Mark Twain und begründete damit eine der bekanntesten Schreibregeln. Clemenceau stimmte ihm zu: »Bevor Sie ein Adjektiv verwenden, kommen Sie zu mir in den dritten Stock und fragen, ob es wirklich nötig ist«.

Dagegen schrieb Rudyard Kipling in »Puck«: „Was für ein dicker, bunter, glucksender Tropf doch ein Fasan ist“. Gleich drei Adjektive hintereinander. Und keins würde ich streichen.

Also alles Unsinn? Besser nicht auf Schreibregeln hören, wenn sich Nobelpreisträger auch nicht danach richten?

Was Schreibregeln sind (und was nicht), das möchte ich in diesem Blogbeitrag darstellen.

Schreibregeln sind keine Gesetze

Keine Schreibpolizei kommt, wenn Sie sich nicht an die Schreibregeln halten. Sie erhalten auch keinen Bußgeldbescheid des Kultusministers. Für jede Schreibregel, die ich kenne, weiß ich Beispiele aus der Literatur, die sie übertreten hat. In Deutschland versteht man unter Regel gerne etwas, das auf jeden Fall eingehalten werden muss…

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