Lektorenglück: Texte, die man liebt und der Rest

Textflash - Mikaela Sandbergs Autorenseite

Jemand hat sich gestern öffentlich darauf gefreut, dass ich künftig wieder herumätzen werde. Und u.a. diesen Blogpost hapta nu‘ davon.

Ich habe festgestellt, dass man auch als Lektorin ein solides Schmerzempfinden mitbringen sollte. Neinneinnein! Nicht, weil man mit dem Autor in den Ring steigt und es ordentlich was auf die Mütze gibt (wobei mancher verbale Schlagabtausch durchaus als Vorlage für entsprechende Literatur durchginge). Sondern weil man bei der Lektoratsarbeit mitunter sehr, öhm, emotional reagiert.

Zum Beispiel gibt es Texte, die man einfach liebt. Sie sind vielleicht nicht besonders „literarisch“ oder besonders besonders. Kann sein, dass lediglich jedes Komma da steht, wo es hingehört. Solche Texte verleiten zu lektorischer Hyperaktivität; man ist geneigt, dem Autor Geld zu überweisen, damit er ganz schnell ganz viel weiterschreibt. Noch besser wäre es, man könnte mit solchen Autoren eine Schreibgarantie auf Lebenszeit abschließen, sodass man nie wieder einen Atemzug ohne ihre Texte machen muss. Das…

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