Wieso das, was du nicht schreibst, genauso wichtig ist, wie das, was du schreibst

MARCUS JOHANUS

Wieso das, was du nicht schreibst, genauso wichtig ist, wie das, was du schreibst

Bücher, die aus Bleiwüsten bestehen, lese ich nicht. Autorinnen solcher Bücher sind das Äquivalent zu einer Gesprächspartnerin, die mich nicht zu Wort kommen lässt. Tatsächlich finde ich, dass der Leerraum eines Textes mindestens genauso wichtig ist, wie der Text. Und das liegt nicht nur daran, dass viele Absätze, ein großzügiger Zeilenabstand, große Buchstaben und ein breiter Rand angenehm fürs Auge sind.

Ja, manchmal sind nicht Autorinnen, sondern Verlage dafür verantwortlich, dass ein Buch zu einer Bleiwüste wird. Auch manche Selfpublisher haben das Problem, dass sie Druckkosten sparen müssen und sich dann entscheiden, kleine Buchstaben mit einem geringen Zeilenabstand und schmalen Rand zu wählen, damit sie einen akzeptablen Verkaufspreis für ein Buch wählen können.

Aber das meine ich nicht. Selbst ein eng bedrucktes Buch kann viel Weiß lassen. Nämlich durch kurze Sätze und viele Absätze.

Kurze Sätze und viele Absätze verraten mir in der Regel über einen Text – ohne dass ich den Inhalt…

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