Dein Zielpublikum zu definieren bedeutet nicht, Trends hinterzujagen

MARCUS JOHANUS

dein-zielpublikum-zu-definieren-bedeutet-nicht-trends-hinterherzujagenWer sein Zielpublikum definiert und den Roman für ideale Leserinnen optimiert, jagt nicht automatisch Trends hinterher. Immer wieder habe ich jedoch den Eindruck, dass in Diskussionen beides in einen Topf geworfen wird.

Ich halte das für falsch. Denn Trends hinterherzujagen ist tatsächlich heikel, da sie in der Regel vorbei sind, wenn dein Buch fertig ist. Das Zielpublikum zu definieren ist hingegen wichtig – nicht nur, um dein Buch möglichst gut zu verkaufen, sondern auch, um es zu verbessern.

Daran ist nichts Verwerfliches. Wenn ich einen Schlachthof besitze und meine Steaks verkaufen will, biete ich diese auch nicht einem vegetarischen Restaurant an. Ich versuche für Fleischliebhaber einfach nach meinen Möglichkeiten Steaks zu produzieren, die den Geschmack meiner (potenziellen) Kunden treffen. Das gebietet mir schon allein mein Berufsethos.

Wer einem Trend hinterherläuft, nimmt sich das Buch, das zur Zeit auf den Bestseller-Listen auf Platz 1 ist, und schreibt eine Kopie davon. Figuren, Plot…

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