Kindheitserinnerung

MODEPRALINE

Als Kind der 60-er Jahre gehöre ich zu jenen, welchen die Mutter noch das Stofftaschentuch in die Hosentasche gesteckt hat, bevor ich aus dem Haus gegangen bin. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal ein Stofftaschentuch gesehen habe. Dafür kann ich mich sehr gut daran erinnern, dass ich in der Schnupfenzeit ständig mit einer wunden Nase rumgerannt bin, weil durch das dauernde Rotzen in das Baumwolltuch die Haut um die Nase aufgescheuert wurde. Damals gabs noch keine vorbalsamierten und extreweichen Papiertaschentücher.

Ganz schlimm waren jene Taschentücher, die man – womöglich noch zu Weihnachten oder zum Geburtstag – mit hübschen Stickereien drauf geschenkt bekam. Diese Stickereien machten das Schneuzen nämlich auch nicht einfacher. Und schmerzfreier schon gar nicht!

Ich erinnere mich, dass meine Hosentasche in der Schnupfenzeit immer leicht feucht war. Während der Schulstunden musste ich den „Rotzlumpen“ so oft benutzen, dass er die Hosentasche zu durchnässen vermochte…

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