Schlankere Dialoge machen Romane spannender

MARCUS JOHANUS

SchlankereDialogemachenRomaKürzen ist ohnehin eines der wichtigsten Instrumente beim Überarbeiten von Romanmanuskripten. Nirgends sonst ist es aber so wichtig, den Rotstift anzusetzen, wie in den Dialogen. Denn sie treiben das Geschehen voran und machen es lebendig. Ein Wort zu viel kann schnell die Wirkung ruinieren.

Hier ein paar Dinge, die meistens beim Überarbeiten von Dialogen radikal entfernt werden können:

1. Info-Dump

Die Versuchung ist groß, Informationen für den Leser im Dialog unterzubringen. Prinzipiell keine schlechte Idee. Aber wie so viele Mittel ist auch dies eines, das sparsam und und geschickt genutzt werden sollte.

Die Faustregel: Wenn der Dialog mehr als nur die Funktion besitzt, Informationen an den Leser zu bringen, dann kann die Sache funktionieren – eingebettet in ein Streitgespräch zum Beispiel, dessen Schwerpunkt ein anderer ist.

Ziemlich sicher funktionieren Dialoge, die mit „Wie du weißt …“ beginnen, eher nicht. Ein guter Indikator dafür, dass hier reiner Info-Dump vorliegt.

Leute geben in der Regel…

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