„Die Geburt der Tragödie aus dem Geist dionysischer Lebensfreude“

literaturfrey

So heißt eines der frühen Werke Nietzsches.
Er beschreibt, ohne je dort gewesen zu sein, ziemlich exakt die Volksseele Griechenlands. Falls man von einer solchen ausgehen kann.
Die Griechen sind ein wehmütiges Volk, ein Volk nahe der Depression.
In der Jugend neigen sie dazu, sich ins Feiern des Lebens zu flüchten, wie ihre Kreistänze, ihre Gastfreundschaft und nahe zu grenzenlose Hilfsbereitschaft zeigen. Später, wenn sie müde und mürbe werden, wendet sich das in ein klagendes Zurückblicken und Lamentieren.
Die Musik der Griechen kennt drei große Themen: die Liebe, das Meer, die Fremde; daraus bauen sie das ganze Spektrum des Lebens.

Wenn in den letzten Wochen die mangelnde Steuermoral der Griechen in den Mittelpunkt gestellt wurde (ich war ganz überrascht, dass wir Deutschen alle gerne (und immer exakt den Einkünften) Steuern abführen) blieb dabei ein Aspekt unbeachtet: die Griechen verweigern sich nicht der Steuern, weil sie kein Gespür fürs Gemeinwohl haben…

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