Amazon, die Abrechnung nach Seiten und der Untergang des Abendlandes

Hans Peter Roentgen

Amazon bezahlt die Autoren nicht mehr pro Buch, sondern pro gelesener Seite. So ging es durch die Presse und die Empörung war groß. Zwar stimmte das so nicht, Amazon bezahlt nur in seiner Flatrate die Autoren pro gelesener Seite. Und auch das gilt nur für die Selfpublisher.
Aber die Empörung über die Datensammelwut des Internetriesen aus Seattle war dennoch nicht ganz unberechtigt. Selbst wenn es nicht neu ist, dass die E-Book-Reader schon lange speichern, wer wann was liest. Jeder Reader merkt sich, wo der Leser aufgehört hat zu lesen. Und seit die Reader, egal ob Amazons Kindle oder der Tolino, die Daten in der Cloud ablegen, wird es noch einfacher für die Firmen, diese Daten zu gewinnen und auszuwerten. Die Seitenabrechnung von Amazon hat uns nur erneut daran erinnert, welche Daten und welche Informationsmengen den Betreibern da zur Verfügung stehen.
Über den Abrechnungsmodus selbst kann man unterschiedlicher Meinung sein. Bisher…

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