Die Situation der Druckereien. Ein Gastbeitrag zum Buchhandel in der DDR von André Gottwald

SteglitzMind

Druckereien © Uwe Kalkowski Druckereien © Uwe Kalkowski

In der Beitragsfolge zum Buchhandel in der DDR wurde wiederholt auf die schwierige Lage bei der Beschaffung der Bücher hingewiesen. Ich möchte aus persönlicher Sicht meine Erfahrungen aus der DDR-Druckindustrie der 1980er Jahre schildern.

Leider bin ich nicht in der Lage, einen historischen Abriss zu liefern. Nachfolgende Anmerkungen resultieren nur aus meinen persönlichen Erfahrungen. Mir liegen leider keine Unterlagen vor und ich muss mich auf mein Gedächtnis verlassen. Ergänzungen und Korrekturen wären also sehr willkommen.

André Gottwald

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Ich arbeitete in dieser Zeit (1980-1989) erst als Lehrling, dann als Drucker und schließlich als Ingenieur im Graphischen Großbetrieb Interdruck in Leipzig. Dieser Betrieb war meines Wissens der größte polygraphische Betrieb in der DDR (2.400 Mitarbeiter), aber wohl nicht der größte Buchhersteller. Die meisten Bücher dürften wohl im Karl-Marx-Werk Pößneck hergestellt worden sein. Diese Firma existiert übrigens heute noch als GGP Media Pößneck und gehört zur Bertelsmann-Gruppe. Interdruck…

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