Bücher und anderer Ramsch

Dank der Verlegerin vom Wunderwaldverlag mache ich mir mal wieder etwas andere Gedanken und zwar um das aktuelle ganz tolle verramschen von literarischen Werken.

Wenn ich Ramsch und Bücher höre muss ich als erstes an diese kleinen Bastei Hefromanchen denken. So Sachen wie Doktor Stefan Frank – Der Arzt dem die Frauen vertrauen. Das solche Sachen zu Schleuderpreisen verhöckert werden kann ich ja wirklich verstehen. Die Seitenanzahl und der Unterhaltungswert sind ja nicht sehr berauschend.

Scheinbar ist aber jetzt in Mode alles zu Schleuderpreisen zu verkaufen und sich trotzdem über Amazon und wen sonst noch alles zu mokieren. Jedenfalls stellen sich bei mir die Nackenhaare auf wenn ich daran denke, dass ein Werk das mehrere Monate Arbeit in sich trägt zum gleichen Schleuderpreis verlauft wird wie eines, dass nur in ein paar Wochen entstanden ist. Ist doch irgendwie verdammt frustrierend.

Andererseits sind Schleuderpreise und hohe Absatzzahlen eigentlich genau das, was man braucht um eine Fanbase zu schaffen. Trotzdem WILL ich einfach nicht meine Werke zu diesen Bedienungen anbieten. Ich hab an meine Arbeit gewisse Ansprüche und daher sollen die Werke auch entsprechend gewürdigt werden.

Meine Entscheidung in der Hinsicht ist nun auch recht eindeutig. Ganz im Sinne meines kleinen Projekts „Buch VS Kurzgeschichte“ werde ich einfach Bücher entsprechend mit einem höheren Preis anbieten während Kurgeschichten zu Schleuderpreisen kommen. Vielleicht schlage ich ja damit zwei Fliegen mit einer Klappe.

schurrig
Neko

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Über Neko

Freche kleine Katze mit einer Leidenschaft für Bücher und Geschichten :3 Meow!
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2 Antworten zu Bücher und anderer Ramsch

  1. Wunderwaldverlag schreibt:

    Hat dies auf Wunderwaldverlag rebloggt und kommentierte:
    Da muss ich gleich mal was zu Bastei und Heftromanen sagen. Vor ca. 4 Jahren habe ich ebenfalls eine Heftromanserie herausgegeben, die sich Lit.Limbus nannte und inzwischen als Buchserie existiert (u. a. als Dance-Floor-Ableger, aber das soll jetzt keine Schleichwerbung sein). Ich dachte mir damals auch, hey, so ein Heftroman ist doch schnell geschrieben und bringt gutes Geld. Fehler Nr. 1: Es ist verdammt schwierig, auf 40-60 Seiten eine komplette Geschichte zu erzählen, dabei nichts zu vergessen und vor allem das Ganze auch noch lesbar zu machen. Zwar hatte ich nicht das übliche Liebesthema im Gepäck, aber es war trotzdem recht anspruchsvoll. (In der Zeit sind u. a. Tante Thea und Mephistos Rache entstanden.)
    Fehler Nr. 2: Wenn man diese Hefte auch noch gewinnbringend verkaufen will, kommt man ebenfalls nicht drumherum, den Preis so niedrig anzusetzen wie möglich. D. h. man braucht eine hohe Auflage, um den Stückpreis zu senken, was aber bei den Kleinauflagen, die ich damals produziert habe, auch nicht möglich war. Trotzdem stectke in jedem Roman jede Menge Schweiß. Als ich die Serie eingestampft habe, weil ging nicht, war ich kurzzeitig an einer anderen Heftromanserie auf Fanbasis beteiligt. Fazit: Auch dabei hat man sich ein schönes Sitzfleisch und Ausdauer antrainiert. Diese „Heftromänchen“ sind also gar nicht so ohne.

    Ramschpreise: Nun ja. Es wäre eine schöne Entwicklung, wenn die Preise wieder höher angesetzt werden könnten. Irgendwann. Vielleicht. Mal sehen. Wenn das passiert, bin ich jedenfalls dabei 🙂

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  2. Wunderwaldverlag schreibt:

    … ich werde am Wochenende diesbezüglich in mich gehen. Vielleicht gibt es ja ein passendes Projekt, das Spaß macht und nicht belastet, wie die … Quatsch, das sich finanziell und ideell realisieren lässt. Wenn wir schon alle am Möppern sind 😉

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