Im Zeichen der Jäger – Jetzt als Taschenbuch

Endlich hab ich die Taschenbuchausgabe fertig! Jetzt auf Amazon verfügbar! Andre Bookstores sollten in den nächsten 4-6 Wochen folgen.

ISBN: 978-1517377090

 

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Hyperlative – Unrettbarer geht’s gar nicht mehr

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!

Einmal mehr darf ich mich in die Abgründe der modernen Sprachvergewaltigung begeben, um einem Phänomen auf die Spur zu kommen, dass sich sogar in den normalen Sprachgebrauch durchgesetzte hat und nicht nur bei politischen Korrekten Texten zu finden ist. Die Rede ist natürlich vom Hyperlativ. Das können sie noch so oft in den Duden schreiben, es ist einfach nur dämlich. Es gibt einfach Wörter die sich nicht mehr steigern lassen. Das ist ja ansonsten als würde man auf den Mount Everest noch ne Schaufel drauflegen.

Das beliebteste Wort, das mit dem Hyperlativ geschlagen wurde, ist definitiv einzig. Japp, einzig und allein und dann war da noch wer einziger und alleiniger. Und natürlich gibt es auch noch den einzigste und alleinsten. Ich weiß, hat das nen dramaturgischen Effekt oder dient es nur dazu, zu untermalen, dass das Bildungssystem versagt hat? Eins kann man ja auch nicht steigern. Einsiger? Vielleicht ist das ganze aber auch eine Dialektsache. Ich meine, hier sagt man „Oanzig“ oder „s Oanzige“. Aber das kommt auch nicht wirklich hin.

Es mag zwar sein, dass das Hyperlativ im literarischen Sprachgebrauche seine Berechtigung hat, aber in der normalen Sprache hat es an sich nichts zu suchen. Als Beispiel einer richtigen Verwendung des Hyperlativ bietet sich der Satz aus Orwells „Farm der Tiere!“ an. „Alle Tiere sind gleich, nur manche sind gleicher“. Von so einzelnen Fälle, wo das Hyperlativ dazu genutzt wird einen Vergleich zu ziehen, der so nicht korrekt ist und damit auf einen Missstand hinzuweisen, den es eigentlich nicht geben sollte.

So haben wir zwar die literarische Freiheit um ein Hyperlative zu verwenden, sollten es aber doch im normalen Sprachgebrauch nicht tun. Und da kann es im Duden noch dreitausend Mal stehen. Ich jedenfalls halte mich vom Hyperlativeher fern und wenn es wer dauernd verwendet, denk ich mir meinen Teil ganz einzigst und alleinigst.

Schnurrig
Neko

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Gendern – Aufstand gegen den Patriachat der Wörter

Liebe Leserin, lieber Leser!

Manche wissen es ja ohnehin, dass ich auf das Thema Gendern ja gerne mal eher allergisch Reagiere. Nicht, weil ich den Grundgedanken des Genderns für nicht gut befinde, sondern weil ich das Gendern teils als ästhetischen Selbstmord der Sprache empfinde. Dieses dauernde innen überall sieht doch einfach nur bescheiden aus. Das nebenbei zwischen dem grammatikalischen Geschlecht und dem echten Geschlecht kein Unterschied gemacht wird, kommt gerne noch erschwerend hinzu. Die Zuweisung eines realen Geschlechts auf Basis des grammatikalischen Geschlechts ist eine Unsitte die sich besonders bei der Mehrzahl immer stärker (und hässlicher) bemerkbar macht.

Ja, ich weiß. Beim Gendern geht es um die Sichtbarmachung der Frau in einer männlich dominierten Gesellschaft die sich eben auch in der Sprache wiederspiegelt. Angeblich zumindest. Dabei sollte es im Jahr 2017 doch eigentlich keine schwerwiegenden Geschlechterprobleme mehr geben. Zumindest haben sie das vor 50 Jahren mal vorhergesagt. Andererseits habe ich auch noch immer kein Hoverbord oder einen Jetpack. Ohja, und von den Maschinen wurden wir auch noch nicht ausgerottet.

Aber gut, packen wir die Sache an der Wurzel an. Woher kommt dieses Problem? Die deutsche Sprache hat mit ihren drei Artikeln eine auf den ersten Blick deutliche, geschlechtliche Einteilung. Dieses grammatikalische Geschlecht ist allerdings getrennt vom wirklichen Geschlechte zu betrachten. Entsprechend wäre es vollkommen korrekt einen weiblichen Maler als „der Maler“ zu bezeichnen. Hier allerdings schlägt dann schon bei meisten eine seichte Forme des Genderns zu, in dem man einfach „die Malerin“ schreibt. Es sei auch zu beachten, dass das wahre Geschlecht immer Vorrang vor dem grammatikalischen hat. Das Gendern ist also auch entsprechend keine wirkliche neue Erfindung, sondern findet sich der Literatur bereits seit Jahrhunderten wieder.

Die übermäßige Verwendung des Maskulins ist unter anderem ein Grund, warum wir uns heute mit dem Gendern rumschlagen müssen. Das der Ursprung der heutigen deutschen Sprache im Althochdeutsch liegt, welchen zwischen 700 und 1000 aD gesprochen wurde liegt, liegt es nahe aus dem historischen Kontext daraus zu schließen, dass das Übergewicht des Maskulins in der Sprache, eine gesellschaftliche Entwicklung ist. Die Klassifizierung durch ein grammatikalisches Geschlecht könnte durchaus die Lage in der damaligen Zeit wiederspiegeln. Hier könnte man durchaus Schlüsse ziehen, die darauf hindeutet, dass die Strukturierung der Sprache als Werkzeug zur Festigung einer patriarchischen Kultur darstellen. Allerdings sind bei der Entwicklung der deutschen Sprache Einflüsse von außen nicht ganz auszuschließen. Die Problematik des Nachweises liegt im Mangel ältere Schriftstücke der indogermanischen Sprache sowie dem Fehlen einer modernen Sprache in einer matriarchisch geprägten Kultur.

Mangels eines wirklichen Vergleichs, aber mit durchaus historischem Kontext, kann man also grob zusammenfassen, dass sich das Maskulin einfach deswegen so vermehrt durchgesetzt hat, da der Großteil der Berufe oder Tätigkeiten von Männern ausgeführt wurde. Das selbe Prinzip würde sich auch auf Eigenschaften anwenden lassen. Der Mut, die Fruchtbarkeit, usw. Dass würde nahelegen, dass die Artikel eigentlich eine Gesellschaftliche Entwicklung waren. In dem Falle würde sich die deutsche Sprache in der nächsten Zeit von drei bestimmten Artikeln zu einem zusammenfassen, der alle drei möglichen Geschlechter einfach abdeckt. Das allerdings würde im Sprachgebrauch bei vielen Wörtern auch eine Umstrukturierung bedeutet.

Da das eigentlich Problem beim Gendern aber nicht das grammatikalische Geschlechter von Bezeichnungen ist, sondern die gesellschaftliche Wahrnehmung, die scheinbar in vielen Berufen immer noch dem Mann den eindeutigen Vorzug gibt, wird auch durch eine Reform der Sprache das Problem nicht gelöst. Erst die bestmögliche Angleichung von Rechten und Pflichten beider Geschlechter, wobei keines eine Bevorteilung erhalten darf, wird das Problem lösen. Witzigerweise wird sich in dem Fall das komplette hardcore, unästhetische Gendern von selbst erledigen, da sich ab dem Moment mit „Liebe Leser“ Frauen und Männer sofort gleichermaßen angesprochen fühlen werden.

So, ich habe erstmal fertig,

schnurrig
Neko

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Überraschende Wendungen machen deinen Roman noch spannender

MARCUS JOHANUS

Überraschende Wendungen machen deinen Roman noch spannender

»Herr Doktor, ich habe das Gefühl, dass mich alle ignorieren.«

»Der Nächste bitte.«

Du kennst sie von Kleinauf aus guten Witzen: Überraschende Wendungen. Sie sind extrem unterhaltsam und damit das A und O packender Romane. Das Publikum wird verblüfft, indem eine begonnene Handlung sich schlagartig in eine unerwartete Richtung entwickelt. Das Prinzip ist alt, nutzt sich aber im Gegensatz zu vielen anderen Spannungselementen kaum ab.

Sie steigern in einem nicht unbeträchtlichen Maße die Spannung, denn wenn du deine überraschenden Wendungen effektvoll einsetzt, wird das Publikum in eine wohlige »Alles ist möglich«-Haltung versetzt, die Erwartungen weckt – die du dann natürlich auch mit interessanten Wendungen und plausiblen Auflösungen erfüllen musst.

Überraschende Wendung ganz am Anfang deiner Story

Selten angewandt und heikel sind überraschende Wendungen zu Beginn eines Romans. Hier ist eines meiner Lieblingsbeispiele die erste Szene von Paul Cleaves Thriller »Der siebte Tod«.

ACHTUNG SPOILER: Wir erleben die Handlung aus der…

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Pampasgras…eine Gefahr für Katzen

KATZENFLÜSTERN

Pampasgras ist zwar nicht giftig für Katzen, hat aber – wie viele andere Ziergräser auch  – gefährliche Widerhaken, die lebensgefährliche Verletzungen in der Speiseröhre und im Magen der Katze verursachen können. Im günstigsten Fall bekommt ein Tierarzt das Gras mit einer Pinzette wieder aus dem Hals oder kann noch operieren. Im schlimmsten Fall sind die Verletzungen im Innern der Katze zu groß.

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Mein wunderbares Selfpublisherinnenleben

Mir gehts ähnlich 😺🐾

Nike Leonhard - Fantasy und Historisches

Die Disruption der Buchbranche habe gerade erst begonnen, las ich kürzlich, und dass Selfpublishing die Zukunft sei. So viel Geld, wie als Selfpublisherin habe sie noch nie verdient, verriet eine Autorin dem Deutschlandfunk. Ich verrate vermutlich kein Geheimnis: Ich war das nicht.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich finde Selfpublishing großartig. Es ist eine Chance, Formate und Geschichten auf den Markt zu bringen, an die sich Verlage nicht herantrauen. Verlage sind keine Gralshüter der Kunst, sondern Wirtschaftsunternehmen. Das heißt, die herausgegebenen Bücher müssen sich rechnen. Ihr Verkauf soll nicht nur die Tantiemen für die Autorin, sondern auch das Gehalt der aller Beschäftigten finanzieren und sogar noch einen Gewinn abwerfen. Verständlich, dass man da lieber auf Alt- oder im Ausland Bewährtes setzt.

Als Selfpublisherin sieht die Sache etwas anders aus: Ich bin in erster Linie mir selber verpflichtet. Ich kann herausgeben, was ich selber für gut und richtig halte, ohne…

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Traumtagebuch für Kreative: Wie man den Schlaf und die Träume für das Schreiben nutzen kann

Hmm… vielleicht sollte ich das auch mal probieren :3

Schreibberatung & Schreibcoaching

Lange Zeit bin ich …. spät, um genau zu sein, richtig spät schlafen gegangen, nämlich um vier Uhr früh. Ich hatte das Gefühl, schlafend meine Zeit zu verplempern. Natürlich war das ein Irrtum, weil ich dadurch erst so unfit wurde, dass ich tagsüber jede Menge Zeit nicht richtig nutzen konnte. Aber wie riesig dieser Irrtum war, habe ich erst später erkannt, denn der Schlaf und das Träumen sind keine Zeitverschwendung, sondern unterstützen das Schreiben und den derzeit entstehenden Text ganz aktiv. Wenn man sie zu nutzen versteht, sind sie ein Mittel, das neue Ideen, Bilder und Einsichten fördert.
Von Robert Louis Stevenson („Dr. Jekyll und Mr. Hyde“) erzählt man, er habe jeden Abend von seinem Schlaf „verlangt“, dass er ihm Ideen für das nächste Kapitel oder das nächste Buch liefere. Morgens sei er regelmäßig euphorisch aufgewacht und habe sich mit der frischen Lieferung an die Arbeit gemacht.

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Positionen – Gabriele Haefs

*schmunzelt* und da sag noch einer Monarchen waren zu nichts gut 🐾🐱

Herland

Kaiser Wilhelm und der Frust des Chamäleons

Von Gabriele Haefs

Gabriele Haefs_Miguel Ferraz Foto: ©Miguel Ferraz

Als Übersetzerin muss ich ja eigentlich ein Chamäleon sein und in die Sprache von anderen schlüpfen, und dabei ganz neutral bleiben, es heißt ja schließlich „das“ Chamäleon. Aber oft denke ich, es könnte „der“ Chamäleon heißen – so männlich geprägt ist die Sprache in gar zu vielen Übersetzungen. Ich glaube nicht einmal, dass es so gewollt ist, aber das Männliche gilt nun einmal als „normal“, und also wird männlich übersetzt und das soll dann „neutral“ sein. So ungefähr habe ich es immer wieder erlebt – und der Frust wird dann besonders groß, wenn ich es zur Sprache bringe und nur auf blöde Blicke stoße.

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Ein Willkommen

Nachdem nun gestern der Abschied war möchte ich nun auch noch ein Willkommen an das neueste Mitglied der Katzenbande ausrichten: Loki, Gott des Schabernacks und der Niedlichkeit, außerdem ein ganz schöner Raufbold.

schnurrig
Neko, Odin & Loki

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Ein Abschied

Es ist zwar nun eigentlich schon drei Wochen her, aber es fällt mir immer noch schwer, mich von meinen kleinen Gizmo zu verabschieden. Leider wurde er von einem Auto erwischt

Die Herrin Bast nehme dich in ihre Arme und behüte dich, auf das du trotz der kurzen Zeit, welche du in unserem Leben warst, in ihre Hallen glücklich einziehen kannst.

Wir vermissen dich!

Neko & Odin

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Menschenskinder!

hex'nhais'l

…ihr habt da Sachen in euren Wohnungen, deren Multifunktionalität ihr gar nicht kennt. Da braucht ihr uns, ganz unbedingt. Wir(!) zeigen euch, was damit geht…

Nehmen wir den Wäscheständer

Katze schlafend auf dem Wäscheständer Wäscheständer im Katzenuniversum

Stellt ihn in die Sonne, werft eure alten Kuscheldecken zum trocknen d’rüber, und wir(!) haben genau DEN Schlafplatz den WIR wollen.

Kätzchen auf dem Wäscheständer Seelig schlafend in der Sonne

… funktioniert natürlich nur bis zu einer gewissen Größe – zugegeben, aber wenn’s soweit ist, finden wir wieder was anderes…

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