Im Zeichen der Jäger – Jetzt als Taschenbuch

Endlich hab ich die Taschenbuchausgabe fertig! Jetzt auf Amazon verfügbar! Andre Bookstores sollten in den nächsten 4-6 Wochen folgen.

ISBN: 978-1517377090

 

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Brauchen Selfpublisher ein Pseudonym?

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Ursprünglich veröffentlicht auf MARCUS JOHANUS:
Von J.K. Rowling bis James Patterson – viele bekannte Autoren sind mit ihrem bürgerlichen Namen bekannt und erfolgreich geworden. Andererseits gibt es gerade viele populäre Selfpublisher, wie Nika Lubitsch oder Brandon Q. Morris,…

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Sternenkrieger

Kapitel 1 – Eisige Weiten

Basiscamp

“Verfluchter Eisplanet! Nicht nur, dass der weiße Zwerg unsere Scanner stört, nein, die Oberfläche ist auch kaum zu durchdringen. Jetzt dürfen wir den Planeten auf die altmodische Art absuchen”, flucht Kitty lautstark über den privaten Kanal. Mit leicht verdrehten Augen antworte ich: “Es ist nicht direkt ein Eisplanet. Für etwa vier Erdwochen ist die Oberfläche Eisfrei.” “Vier ganze Wochen? Großartig! Wir sind nicht alle in einen warmen Pelz gehüllt”, kommt es sarkastisch zurück. „Alle Rüstungen sind mit Temperaturmodulen ausgerüstet. Du wirst dir also nichts abfrieren” , gebe ich mit einem leisen seuftzen zurück.

Stille auf dem Kanal, bevor über den Kommandokanal eine Anweisung kommt: “Nikitin, Nyla, Ihr prüft die Suchsektoren Alpha und Gamma. Koordinaten werden übertragen.” Es bedarf nur eines Gedanken, um mit meiner Rüstung die Meldung zu bestätigen. Dann verlasse ich auch schon die Landekapsel, dicht gefolgt von Kitty.

Katharina Nikitin, Rufname Kitty, steckt in einer einfachen, marsianischen Ritterrüstung, wie sie von dem Rittercorps gestellt wird. Was allerdings immer noch eine meisterlich gefertigte Waffe ist. Die Panzerung reicht aus um selbst schweren Beschuss ausreichend lange stand zu halten, während die Schilde kurzzeitig selbst ein orbitales Bombardemant aushalten würden. Aus optischer Sicht lässt die Rüstung vom Typ Knappe allerdings zu wünschen übrig.
Sie ist eckig, wenn auch funktionell. Es wirkt fast mehr als hätte man einfach ein paar viereckige Klumpen Metall an einen menschelichen Körper getackert. Durch diese Klobigkeit ist diese Standartrüstung nicht sonderlich beliebt, aber sie ist immerhin mit allem ausgestatte, das man im Kampf brauchen könnte.

Dagegen ist meine Rüstung nicht nur ein Meisterwerk meines Volkes, sondern auch ein Kunstwerk. Jedes Stück Metall ist so geformt, dass es wirkt als wäre es ein Körperteil. Besonders Muskeln werden bevorzugt hervorgehoben. Daneben befindet sich auf den Schultern noch ein Ankh. Neben den optischen Vorteilen ist dieser Rakatari – Kampfanzug mit robotischen Verstärkern sowie einer Unmenge anderer technischer Spielerein ausgestattet. Im Gegensatz zu den massengefretigten Rüstungen der Union ist jede Rüstung des heiligen Reiches ein absoltutes Unikat. Meisterschmiede arbeiten oftmals ein Jahr und länger daran, die Rüstung perfekt auf die Trägerin abzustimmen. Nur die beste Technik und das beste Material ist gut genug um für eine der heiligen Rüstungen verwendet zu werden.

“Du weißt, dass wir einen Sektor zu prüfen haben, der groß genug ist, um die halbe Trägerflotte zu verstecken. Wie sollen wir diese Piraten überhaupt finden?”, erklingt Kittys Stimme wieder genervt über den privaten Kanal. Schmunzelnd meine ich: “Wärmesignaturen und Geräusche. Auf diesem Eisbrocken muss eine Basis eine Menge Hitze erzeugen, damit niemand erfriert. Ich denke, dass es nicht sonderlich lange dauern wird, bis jemand fündig wird.” “Raktari und Optimismus. Was ist nur los mit euch Katzen, dass ihr immer alles durch eine rosa Brille zu sehen scheint?” Eine Antwort scheint mir überflüssig, da es ein regelmässiger Punkt ist, den Kitty nicht zu verstehen scheint. Oder sie will mich nur damit necken.

Während wir uns jedenfalls langsam daran machen, durch den hohen Schnee zu stampfen um die zugewiesenen Sektoren zu kontrollieren, wird von Soldaten in Ulfsark Rüstungen die Basis eingerichtet. Leichte Rüstungen, die vorallem zur Unterstützung gedacht sind. Zugleich setzen sich die schwerer gerüsteten Einherier und Valkyrie in Bewegung um deren Suchsektoren zu prüfen.

Mit den Scanner meiner Rüstung darauf ausgerichtet, Wärmesignaturen unter der eisigen Oberfläche zu finden, sowie alle möglichen Arten der Kommunikation zu überwachen, stapfe ich weiter durch die weiße Pracht. Ohne die mechanische Unterstützung der Rüstung wäre es um einiges Anstrengender, sich durch den Schnee zu bewegen. Zugleich würde das verminderte Gewicht allerdings auch dazu führen, dass ich nicht jedes Mal bis zur Hüfte einsinke.

Kitty befindet sich etwa einen Klick von mir entfernt. Durch die synchronisation der Sensoren unserer Ausrüstung können wir das Gebiet effektiv prüfen. Momentan werden die Daten noch Zwischengespeichert, bis das Basiscamp steht und eine stabile Verbindung zur Trägerflotte Ragnarok steht. “Erinnere mich nochmal, warum wir uns dieser Flotte zuteilen haben lassen?” fragt Kitty über den privaten Kanal. Ich atme tief durch bevor ich antworte: “Irgendjemand wollte Punkte sammeln bei einer Flotte, die dafür bekannt ist, gegen Piraten vorzugehen. Die Trägerflotte Ragnarok gehört zu den Flotten, die am weitesten in die äußeren Bereich vordringen und auch mit großem Erfolg gegen Piraten vorgehen. Davon abgesehen waren sie die Einzigen, die Interesse an einer Zusammenarbeit mit einer Raktark gezeigt haben.” “Stimmt ja. Dreißig Jahre Frieden und trotzdem überkommt es die Menschen immer noch mit einem Schaudern wenn ihr auftaucht”, gibt Kitty amüsiert zurück.

Leise lachend setze ich den Weg fort. Der Schnee behindert das vorankommen zwar immer noch, aber wenigesten hält die Rüstung warm. Während das Bild meiner Kamera sich von den Flocken des Schnees immer wieder weiß färbt, bleiben die Wärmebilder langweilig blau. Nicht besser sieht es mit den Funkkanälen aus. Scheinbaren haben die Piraten mitbekommen, das wir ihnen auf der Spur sind. Nach einer Weile kommt ein neuer Funkspruch von Kitty: “Nyla, die Powerpacks sind fast auf fünfzig Prozent. Wir sollten umkehren. Ich hab keine Lust zu erfrieren.” “Verstanden, wir haben die Sektoren sowieso fast fertig gescannt”, antworte ich, ehe ich langsam umdrehe, nicht ohne nochmal einen Blick auf die vor mir liegenden Schneedünen zu werfen.

Der Rückweg selbst ist nicht viel angenehmer als der hinweg. Man würde zwar annehmen, dass man durch die entstandenen Spuren zurückkehren kann, aber der fast permanenter Schneefall füllt jede Lücke in Minuten. Ich kann mich nicht des Gefühls erwehren, dass viele Raktari diesen Planeten nicht nur als angenehem sondern sogar als Heimelich bezeichnen würden. Vielleicht bin ich auch schon zu lange von meinem Volk weg, dass ich die Annehmlichkeiten eines gemäßigten Planetes mehr schätze als die Herausforderung. Nur kurz hänge ich diesen Gedanken nach, bevor ich meinen Blick wieder nach vorne richte, wo in den Schatten der Schneedünen bereits die ersten Zeichen des Basiscamps sichtbar werden.

Vorgefretigte Strukturen wurden aus dem Orbit von den verschiedenen Schiffen der Flotte nach unten gebracht. Energieschilde flackern rund um die Basis während zwischen den Gebäuden noch Tunnel zusammengefügt werden. Das Camp wirkt mehr wie ein Röhrensystem. Alle Gebäude sind mit diesen verbunden, sodass niemand sich den Naturgewalten des Planeten ausgesetzt sieht. Neben Funkreleais und Generatoren nimmt die Waffenkammer am meisten Platz ein. Der Ort an dem die Rüstungen gewartete und aufgeladen werden. Daneben gibt es noch Quartiere sowie natürlich auch eine Messe. Es sieht fast so aus, als würde man sich auf einen längeren Aufenthalt vorbereiten.

Kitty und ich machen uns direkt auf den Weg zur Waffenkammer. Immerhin sind es ihre Powerpacks, die so langsam an Saft verlieren. Aber es ist auch kein Wunder, schließlich muss die Rüstung nicht nur die Temperatur konstant halten, sondern auch eine Unzahl an Sensoren und Waffen mit Energie versorgen.

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Auf der Suche nach einer etwas anderen Lektüre? Etwas mit Charakteren die nicht in das typische Klischee passt oder einfach nur eine Geschichte, die Lust auf mehr macht? Auf meiner Amazon Seite sind alle meine Werke sofort und auf einen Blick verfügbar.

Mein bisher größtes Werk ist „Im Zeichen der Jägerin„.

Es handelt von der Jägerin Aynur. Ursprünglich aus Ägypten dem Land der Katzen und der Göttin Bastet verschrieben, ist es für sie nicht immer ganz einfach, dem Credo der Jäger zu folgen. Manchmal muss man sich eben doch einmischen.

 

 

Mein neuestes Werk ist „All Hallows Cat – Nacht der Werkatzen„.

Es ist eine Geschichte, die für All Hallows Eve, also Halloween geschrieben ist. Was nun natürlich vorbei ist. Sie beinhaltet eine Verwandlung, Untote, Satanisten, Werwölfe, eine Sukkubus und Kostüme, also alles was man eben für Halloween braucht.

 

 

 

 

 

 

Zuletzt haben wir noch meine Kurzgeschichtensammlung „Simbas Gute Nacht Geschichten

Mein Erstlingswerk, eine Sammlung vieler kleiner Geschichten die ich so über ein Jahr verteilt mal hier und mal da geschrieben habe.

 

 

 

 

Zusätzlich gibt es nun auch noch die Möglichkeit mich auf Patreon zu unterstützen. Dort bekommt man frühzeitig die Möglichkeit eine Science Fiction Geschichte zu lesen sowie mehr Infos zu bekommen.

Ich freue mich über jede gelesene Seite und jeden Blick auf meine Werke. Ganz besonders freue ich mich immer über Rezessionen.

Sämtlichen Einnahmen kommen dem weiterführen und verbessern meiner autorischen Tätigkeiten sowie meinen beiden Katzen zugut. Vielen Dank.

Schnurrig
Neko Kittycat

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Abwechselnde Perspektiven

Für gewöhnlich ist es üblich eine Geschichte aus einer festen Perspektive zu erzählen. Aus der Sicht eines Erzählers oder eben aus der eines Charakters. Wechsel der Perspektive wird hin und wieder dazu verwendet, um den Leser kurz einzuführen. Ein regelmäßiger Wechsel ist eher unüblich. Allerdings spiele ich schon länger mit der Idee, eine Geschichte aus wechselnder Sicht zu erzählen.

Das werde ich bei Sternenkrieger nun auch durchziehe. Momentan gibt es zwei Perspektive, zwischen denen ich bei jeder Szene wechseln werde. Katharina ‚Kitty‘ Nikitin, ein Mensche und Nyla, eine Raktari. Das erlaubt mir, die Geschichte mit etwas mehr Variation zu erzählen, sowie die Sicht auf die verschiedenen Dinge in dem Universum etwas ausführlicher darzustellen, ohne Gedankliche Monologe über mehrere Seiten schreiben zu müssen.

Schnurrig
Neko

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Die Patreon Story – Wies nun weitergeht

Meine Patreon Geschichte wird nun eine Sci Fi Geschichte, wie vermutlich einige schon erraten haben. Ich habe bereits das Setting im Kopf, sowie zwei Protagonistinnen ausgewählt. Aus deren Sicht ich vermutlich abwechselnd schreiben werde. Die Arbeitsschritte sind aktuell folgende: Schreibmaschine -> Scan -> Import Scrivener -> Korrektur -> Veröffentlichung auf Patreon -> etwa eine Woche später Freigabe für alle.

Zumindest wäre das der Plan. Auf Patreon werde ich vermutlich noch ein paar Informationen veröffentlichen, die ich ansonsten in der Hinterpfote behalte. Ich denke, Patreons sollten ja auch etwas mehr davon haben. Ich grübe allerdings noch ein wenig damit, wo ich die Geschichte überall veröffentlichen soll. Immerhin gibt auch die Möglichkeit, dass daraus durchaus ein Buch wird. Da fällt mir ein, dass ich natürlich auch für die Spender noch ein paar Interessante Boni springen lassen sollte. Wie etwa das Design eines eigenen Charakters oder auch eines Hauptcharakters. Ich könnte mir durchaus auf vorstellen, über den Storyverlauf abzustimmen.

Nunja, ich bin gespannt wie es läuft. Planmäßig möchte ich jede Woche eine Szene online Stellen. Jede Szene wir zwischen 1 000 und 2 000 Wörter haben. Etwa 10 Szenen ergeben ein komplettes Kapitel.

Schnurrig
Neko

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Die wichtigste Eigenschaft eines Selfpublishers …

Stur sein zahlt sich eben doch meistens aus 😉

MARCUS JOHANUS

Die wichtigste Eigenschaft eines Selfpublishers ...

Viele glauben, um Autor – und dann auch noch Selfpublisher – zu sein, braucht es vor allem Talent, Know-How und Geschäftssinn. Doch das ist ein Irrtum. Selbstverständlich sind das wichtige Fähigkeiten. Aber ohne eine entscheidende Eigenschaft ist man als Selfpublisher zum Scheitern verurteilt:

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[Jahresrückblick] Mein Jahr als Autor

Gratuliere

Zwischen Buchdeckeln

Nach meinen Jahresrückblicken als Leser und als Blogger möchte ich nun, zuletzt, auf das Jahr 2017 aus Autorensicht zurückblicken, bevor ich mich ab morgen dann mit neuen Beiträgen dem Jahr 2018 widme :).

20246157_1511196258939631_3011318163153962450_nAlles in allem, denke ich, kann ich mit 2017 durchaus zufrieden sein, auch wenn es durchwachsener war als die vergangenen Jahre. Relativ zu Beginn des Jahres konnte ich endlich meine Fantasy-Durststrecke überwinden, und erhielt zwei Zusagen des Drachenstern Verlags für Geschichten aus den Genres Fantasy und Science-Fiction (letzteres für mich eine Premiere). Die dazugehörigen Anthologien erscheinen voraussichtlich im Februar 2018. Zudem konnte ich auch in einem weiteren, für mich gänzlich neuen Genre, einen Verlagsvertrag an Land ziehen. Wer hätte gedacht, dass ich jemals eine Horror-Geschichte schreibe? 😀

Neben der Anthologie zur Horror-Geschichte, erschien auch pünktlich zum Reformationsjubiläum die Luther-Anthologie, jeweils im Burgenwelt Verlag, zu der ich ebenfalls eine Kurzgeschichte beigesteuert habe.

41mq0ygoqil-_sx320_bo1204203200_Aber auch in meinem „Parade“-Genre konnte…

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Sci Fi: Waffen VS Rüstung

Science Fiction ist ja immer eine gewisse Herausforderung, weil man zu erahnen versucht, wie sich etwas entwickeln könnte. Zu den klassischen Waffensystemen die man gerne in Science Fiction sieht, gehören unter anderem Raumschiffe. Hier gibt es natürlich wieder liebliche Diskussionen, besonders was den Einsatz von Bodentruppe angeht. Dabei streitet man sich besonders gerne darum, welchen Sinn es macht, wenn man doch den ganzen Planeten einfach ins Nirwana Bomben kann. Die Erklärung ist ganz einfach: Es gibt mit ziemlicher hoher Wahrscheinlichkeit nicht so viele Planten, die für den Menschen geeignet sind und selbst wenn ist teures Terraforming nötig. Also kann man nicht einfach jeden Planeten wegbomben.

Aber während Raumschiffe ausgiebig und ausleiernd vorkommen, führen die Bodentruppen ein Schattendasein. Nicht nur weil sie oft einfach ignoriert werden, sondern auch weil deren Entwicklung schwerer vorherzusehen ist. Man ist doch irgendwie durch die aktuellen Doktrinen beeinfluss und es ist schwer vorzustellen, dass sich dort etwas ändern wird. Wenn man sich allerdings ein wenig mit der historischen Entwicklung beschäftigt, bildet sich ein gewisses Muster heraus. Waffen und Rüstungen liegen im permanent Wettstreit.

Je stärker die Rüstungen wurden, desto mächtigere Waffen wurden entwickelt. Vom primitiven Bogen bis zum modernen Sturmgewehr. Aktuell gibt es keine Panzerung, die durchgängigen Schutz bieten würde und zugleich von einer Person getragen werden kann. Daher werden gepanzerte Fahrzeuge und Panzer eingesetzt.

Ein weiterer Punkt in der Entwicklung ist die verwendete Kampfdoktrine. Diese hat sich nicht minder interessant parallel zu Waffen und Rüstungen entwickelt. Von unorganisierten Horden zu den disziplinieren griechischen Hopliten und römischen Legionären weiter zu Rittern bis hin zur Linieninfanterie und schließlich zum modernen Soldaten.

Zwar würde die momentane Entwicklung darauf hindeutet, dass in Zukunft nur mit automatisierten Waffensystemen ohne die direkte Beteiligung von Menschen gekämpft wird, doch ist diese ziemlich sicher nur eine kurze Phase. Die Hemmschwelle für einen Krieg würde völlig entfallen. Außerdem ist selbst auf unserem Planeten eine verzögerungsfreie Kommunikation nur schwer realisierbar. Entscheidungen, die innerhalb von Sekunden ausgeführt werden müssen, würden in den endlosen Weiten der Galaxy einfach nicht entsprechend schnell durchgeführt werden können, sodass der Menschen vor Ort nur durch eine wirkliche KI ersetzt werden könnte.

Jedenfalls zeichnet sich meiner Meinung nach durch die Fortschritte in der Robotik eher eine Entwicklung hin zu stark gepanzerten Infanteristen wie den Space Marines aus Warhammer 40K ab. Aber auch hier könnte es durchaus mehrere Wege geben. Die Frage ist, welche Anforderungen erfüllt werden müssen. Braucht man stark gepanzerten Krieger, die alleine dem Feuer wiederstehen können, sich schnell auf die Situationen einstellen oder wird es wieder mehr in Formationen gehen, wo die einzelnen Krieger leichter gepanzert sind, sich aber gegenseitig unterstützen. Je nachdem wie sich die Technik auch entwickelt. Man könnte sagen, moderne Ritter oder Legionäre wären recht realistisch anzunehmen, wenn sich die Rüstungstechnik und Robotik so weiterentwickelt. Natürlich werden sich auch die Waffen entsprechend entwickeln. Aber diese haben den Nachtteil, dass sie Momentan schnell zu groß für Einsatz werden.

Panzer und gepanzerte Fahrzeuge werden in der Zukunft nur noch eine Rolle bei wirklich groß angelegten Operation auf plantarer Basis eine Rolle spielen. In den zu vermutenden Schlachtfeldern der Zukunft wird es sich um enge Korridore von Schiffen und Raumstationen wesentlich öfter handeln als jetzt schon in dichte bebauten Gebieten. Entsprechend wird der einzelne Soldat zur beweglichsten Einheit.

Ein weiterer Punkt, der eventuell noch eine Rolle spielt, ist die Entwicklung von Energieschilden. Auch wenn es Momentan noch nicht möglich ist, diese zu generieren, so ist es doch eine Technologie, die in der Zukunft durchaus eine Rolle spielen wird. Persönliche Schilde können daher in zwei Formen auftreten. Zum einen wäre da die eiförmige, bereichsschützende Form, welche von einzelnen Soldaten bis hin zu ganzen Landstrichen alles einhüllen kann. Und auf der anderen Seite wäre da gerichtet Schilde. Durch Komponenten begrenzte Schilde hätten den Vorteil, dass die gesamte Energie spezifisch für einen Bereich verwendet werden kann. Ähnlich einem physischen Schild.

Wie man sieht, gibt es viele Varianten und Überlegungen. Was nun wirklich eintreffen wird und was nicht, wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls ne Menge Stoff für ein Science Fiction Abenteuer.

Schnurrig
Neko

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Zwölf Dinge, die jeder Autor über Exposés wissen sollte

Hans Peter Roentgen

Exposés sind das Fegefeuer der Autoren. Sie dienen der Bewerbung bei Literaturagenten und Verlagen. Sie dienen aber auch den Autoren zur Selbstkontrolle. Und aus einem gelungenem Exposé lässt sich ein gelungener Klappentext entwickeln.

Ich habe viele hundert Exposés gelesen und besprochen, zahlreiche Exposé-Workshops geleitet und es gibt zwölf Dinge, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie ein Exposé schreiben.

1. Was will ich erzählen

Der Autor muss sich entscheiden, was das Zentrum, der Grundkonflikt seiner Geschichte ist. Sonst liest sich das Exposé wie eine Aufzählung aller möglichen Ereignisse, hat keinen roten Faden und ist deshalb schwer, manchmal gar nicht verständlich.

Streichen Sie den zentralen Konflikt heraus und was auf dem Spiel steht.

2. Ohne Hauptfigur, Bösewicht und Konflikt keine Geschichte

Der Leser muss wissen, wer der Held der Geschichte ist und wer sein Gegenspieler. Und natürlich auch, warum beide gegensätzliche Interessen haben, warum der Bösewicht verhindern will, dass die Hauptfigur ihr…

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Science-Fiction – Wenn man Fantasy mit Fakten untermauert

In den literarischen Welten gibt es ja eigentlich drei Genres, mit denen sich jede Geschichte Klassifizieren lässt, zumindest grob. Interessanterweise ist die Zuteilung dabei auch ganz witzig. Man könnte auch grob sagen, Literatur lässt sich in drei Zeiten einteilen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Gegenwart ist einfach, ne. Aktuelle Technik, Gegebenheit usw. Vergangenheit läuft dagegen so gut wie immer in Fantasy hinaus, aus dem einfachen Grund, dass die Geschichte meist nicht unbedingt die besten Geschichten schreibt. Oder sollte man sagen, der Sieger schreibt die Geschichte? Jedenfalls gibt’s dann noch die Historischen Geschichten usw. Untergruppen, Untergruppen, Untergruppen.

Zukunft ist dagegen Science Fiction. Immer. Aber was ist der große Unterschied zwischen Sci Fi und Fantasy eigentlich? Manche mögen jetzt mit Elfen, Zwergen und Orcs um sich werfen. Andere mit Schwertern und Böger und andere mit Magie. Alles gute Punkte, aber der einzige Unterschied ist, dass man bei Science Fiction die Sachen irgendwo halbwegs vernünftig erklären können sollte. Dagegen ist Fantasy einfach. Magie, is nunmal so.

Wobei auch in im Genre Fantasy gibt es gewisse Dinge, auf die automatisch geachtet wird. Physik. Schwerkraft zum Beispiel. Man geht jetzt zwar nicht soweit, dass man sagt eine Riesenameise könnte gar nicht existieren, weil das Gewicht des Exoskletts sie aber der Größe eines Hundes einfach zermatschen würde, aber man lässt diese alltäglichen Dinge auch nicht außer Acht.

Gänzlich anders ist es bei Science Fiction. Alleine das Publikum erwartet sich eine gewisse Logik. Beispiel. In einer Fantasygeschichte ist es durchaus normal, das kleine Mengen einer Flüssigkeit ohne Kompression bei dem Kontakt mit Feuer eine gewaltige, fast nukleare Explosion auslösen. Mach das mal bei Star Trek, da wirst du auf der nächsten Convention öffentlich gelyncht!

Ich persönlich finde, dass Sci Fi wesentlich mehr von Autor verlangt als Fantasy. Besonders eben auch in der heutigen Zeit wo man alles googeln kann. Es gehört ein wenig mehr Recherche dazu, um die Aspekte richtig darstellen zu können. Phaserwaffen, Lichtschwerter, Warpdrive. Das alles basiert auf Theorien, die nur noch nicht bewiesen wurden. Die älteren Semester werden nun wohl an Star Wars und Terminator zurückdenken und dann wird ihnen einfallen, dass wir heute bereits den kleinen Cousin im Wohnzimmer haben (Staubsaugerroboter) und das voll funktionsfähige Prothesen auch bereits machbar sind.

Jules Verne war vermutlich einer der bemerkenswertesten Sci Fi Autoren. Die Reise zum Mond? Abgehackt. 20 000 Meilen unter dem Meer? U-Boote kennen wir nun schon lange. Zu seiner Zeit war das allerdings Science Fiction. Vermutlich dachte man damals aber einfach, dass der Typ nen Knall hat, aber zumindest kann er schreiben.

Schnurrig
Neko

PS: Die Umfrage auf meiner Patreonseite steht Momenta 1:1, Fantasy und Sci Fi. Abstimmen noch immer möglich.

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