Im Zeichen der Jäger – Jetzt als Taschenbuch

Endlich hab ich die Taschenbuchausgabe fertig! Jetzt auf Amazon verfügbar! Andre Bookstores sollten in den nächsten 4-6 Wochen folgen.

ISBN: 978-1517377090

 

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Sternenkrieger

Kapitel 1 – Eisige Weiten

Der Kerker

Kitty:

“Hmpf! Die stehlen uns doch einfach nur die Show”, murre ich ungehalten, als Nyla den Befehl der Raktari weitergibt. Zustimmendes Grummeln erklingt von den anderen der Truppe, bevor Nyla vorsichtig meint: “Sie haben zumindest den Funkverkehr wiederhergestellt und wir würden Stunden brauchen, um die ganze Festung zu räumen. Mit den Raktari Kriegerinnen wird es nur einen Bruchteil der Zeit dauern. Außerdem könnt ihr kaum erwarten, dass sie einfach ruhig in ihrem Raumschiff sitzen, während wir hier in einem Kampf festsitzen.” Das sie auch immer recht haben muss! Ich geben noch ein leicht genervtes Seufzten von mir, bevor ich den Befehl zum Sammeln gebe.

Zwar habe ich das Gefühl etwas zu dick aufzutragen, wenn wir mit der ganzen Truppe die untere Eben räumen, aber eine Diskussion mit der befehlshabenden Raktari würde nur dazu führen, dass ich von der Admiralität eines auf die Finger bekomme. Jahrhunderte Kampferfahrung und so weiter. “Ihr habt die Kätzchen gehört, wir dürfen das Untergeschoss prüfen”, murre ich leicht ungehalten während die Gruppe sich auf den Weg macht, um dem Befehl nachzukommen. Sonderlich enthusiastisch wirkt dabei niemand, außer vielleicht Nyla.

Das untere Stockwerk wäre vielleicht einmal durch einen Turbolift oder etwas dergleichen zu erreichen gewesen, nun befindet sich dort aber nur mehr ein leere Schacht, welcher scheinbar tiefer in das Innere des Planeten führt. Allem Anschein nach geht es dort gute zwanzig Meter nach unten, was mich doch anzweifeln lässt, dass es nur ein unteres Geschoss gibt. Scans des Schachtes weisen aber nur auf einen Ausgang hin, welcher sich ganz unten befindet. “Ich mag diese Festung nicht. Sie ist so völlig untypisch”, meine ich über den Comkanal. Dann geht es auch schon hinab.

Die Servomotoren meiner Rüstung surren protestierend als sie das Gewicht am Ende des Schachtes bremsen müssen. Im Gegensatz zu meinem freien Fall nach unten, krallt sich Nyla an der Wand fest und rutscht dieser elegant nach unten. Sie ist so zwar etwas langsamer, aber auch wesentlich leise, abgesehen von dem wirklich grausamen Geräusch, als ihre Krallen durch den Beton schneiden. Anschließend drücken wir die ehemalige Tür des Turbolifts auf. Als wir den Schacht verlassen, beginnen die anderen mit dem Abstieg in den Schacht.

Hier wirkt die Festung nicht mehr so gepflegt oder stabil. Ganz im Gegenteil. Niemand scheint sich die Mühe gemacht zu haben, den natürlichen Fels des Planeten mehr zu bearbeiten als nötig. Ganz am Anfang scheint es noch Spuren davon zu geben, aber schon wenige Meter später ist es nur noch nackter, behauener Fels. Außerdem macht es den Eindruck, als wäre dieser Teil der Festung erst vor kurzem gegraben worden. Feuchtigkeit liegt schwer in dem felsigen Gang. Das Kondenswasser glitzert auf dem Felsen. Auch macht es den Eindruck, als wäre der Schmutz von den Arbeiten nicht entfernt worden. Überall in den Kanten finden sich schlammige Rückstände.

Nyla bewegt sich auf der rechten Seite des felsigen Tunnels entlang während mir die Linke bleibt. Bereits nach einigen Schritten beginnt sich ein modriger, fast fauliger Geruch abzuzeichnen. Die Filtersysteme meiner Rüstung entfernen aus der Luft zwar jedwede schädliche Partikel, sind aber so eingestellt, dass Gerüche bis zu einem gewissen Grad noch wahrnehmbar sind. Zugleich wird die Zusammensetzung analysiert sodass mein Visor mir eine detaillierte Aufschlüsselung bieten kann. Hier handelt es sich um einen Geruch, der in erster Linie durch das langsame vor sich hin faulen von Wasser entsteht, auch wenn es schwer zu glauben ist, dass auf diesem Eiswürfel irgendetwas faulen kann.

Unsere Schritte erzeugen ein leises Knirschen auf dem felsigen Boden, begleitet von dem Geräusch des langsam über kleinere Kante tropfenden Wassers. Schweigend bewegen wir uns weiter durch den Gang, bis dieser schließlich um neunzig Grad abbiegt. Abgesehen von dem viel schlimmer werdenden Gestank sind die Wände ab hier mit stabilen Gittern versehen. Scheinbar wurde dieser Teil der Festung als Gefängnis verwendet oder besser gesagt als finsterer Kerker. Wachsam beginnen wir damit, die einzelnen Zellen zu durchsuchen.

Die Gitterstäbe wirken zwar primitiv, sind aber relativ solide gefertigt. Die Zellen selbst sind alle nach dem gleichen Muster gefertigt. Ein kleiner Raum, in dessen Mitte sich ein kleines Loch befindet. Auf dem felsigen, kalten Boden finden sich ein paar Fetzen, mit denen sich die Gefangenen vermutlich ein wenig vor der Kälte schützen konnten. Bereits in der ersten Zelle finden sich nur die halbmumifizierten Reste eines Menschen. Schnell gebe ich die Information an die Basis durch, ehe wir uns die anderen Zellen ansehen. Auch dort sieht es nicht besser aus. Vermutlich sind es die Gefangenen für welche die Piraten keine Verwendung hatten. Die Körper sind in relative guten Zustand, was wohl der Kälte zu Schulden ist.

Zelle um Zelle geht es weiter, ohne dass der Ausblick erfreulicher wird. Schließlich erreichen wir die Letzte. Auch diese ist in keinem besseren Zustand. Ein Bündel zerschlissener Fetzen liegt auf dem Boden, darin vermutlich eine weitere Leich eingewickelt. Fast nebensächlich öffnet Nyla mit ihrer Energieklinge die Zelle, bevor sie hineingeht. “Vorsichtig”, mahne ich sie leise. Die Raktari schnaubt leise, bevor sie sich zu dem Bündel auf dem kalten Zellenboden kniet.

In dem Moment, als Nyla ihre Pfote auf die Stofffetzen legt, kommt Bewegung in eben jene. Eine abgemagerte Hand hält einen kleinen Stein mit aller Kraft umschlungen und schlägt mit diesen auf den Kopf der Raktari ein. Das Geräusch des Zusammentreffens von Stein und Metall hallt laut in der Zelle wieder. Nyla scheint nicht mit einem Muskel gezuckt zu haben, als sie so plötzlich angegriffen wurde. Dafür kommt das Kopf des Mannes zum Vorschein. Eingefallene Wangen, blaue Augen, die von Müdigkeit gezeichnet sind und ehemals vermutlich blonden Haare, die so voll mit Dreck sind, dass sie fast von selbst abstehen. Der Schock steht dem Mann ins Gesicht geschrieben, als der die Nutzlosigkeit seiner Aktion begreift. Dann lässt er seine improvisierte Waffe fallen.

Nyla hält die Augen auf den Gefangenen gerichtet, ehe sie ihn mitsamt seinen Fetzen vorsichtig hochhält. “Ich bringe ihn zu einem Medizindeck”, erklärt sie kurz, bevor ein paar Worte in der Sprache der Raktari fallen. Nur Sekunden später wird sie mitsamt dem Mann in ein goldenen Licht gehüllt. Einen Augenblick später bleibt nur noch Luft zurück.

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Erotik, Liebe, Freundschaft – die wahren 50 shades of grey

Den Anstoß für diesen Beitrag hat Michaela mit ihrer Montagsfrage bzw der Antwort darauf geliefert. Scheinbar geht es nicht nur mir so, dass mir das Liebesgeschnülze ala Twilight auf die Schnurrhaare geht. Natürlich erlaubt das sogleich, dass man sich wirklich fragt, warum das eigentlich so ist. Natürlich ist es Geschmackssache, aber Liebesgeschichten gibt es, seit es Geschichten gibt und in älterer Literatur scheint das ganzen Thema etwas, man möchte fast sagen erwachsener, behandelt worden zu sein.

Vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, dass heute ja eigentlich jeder Mensch seine Geschichten im Web veröffentliche kann und die literarische Bildung nicht mehr wirklich im Vordergrund steht. Nach meiner Erfahrung kann es sogar so sein, dass die Übersetzung eines Buches sprachlich besser ist, als das Original hust Twilight hust.

Soviel nun zur Einleitung. Ihr, meine werten Leser, dürft Euch nun von mir zu drei ineinander geflochtenen und doch getrennten sowie teils schwer zu trennenden Dinge beschnurren lassen: Erotik, Liebe & Freundschaft. Wobei man sie vielleicht etwas anderes anordnen sollte… mehr in einem Dreieck:

So macht es jedenfalls etwas mehr Sinn. Die Grenzen zwischen allen dreien können recht fließend sein. Erotik ist sowieso etwas, dass gerne mal dazwischen Funkt, aber auch der Übergang zwischen Liebe und Freundschaft ist fließend. Normalerweise ist es nötig erst ein gewisses freundschaftliches Verhältnis zwischen zwei Charakteren zu entwickeln, bevor es zu Liebe umschlägt. Natürlich bedarf dessen nicht nur Zeit, sondern auch jede Menge Wörter und um den Leser damit nicht zu langweilen, muss ziemlich was passieren. Das kann unter anderem der Grund sein, dass in den Kitschgeschichten die Charaktere sich oft schon nach der zweiten Zeile die Klamotten vom Leib reißen wollen. Natürlich ist es einfacher, die Betroffenen schnellstmöglich miteinander zu verkuppeln, aber es führt zu recht unrealistischen Darstellungen.

Manchmal habe ich aber durchaus auch das Gefühl, dass für viele die Liebesgeschichte einfach nur ein Mittel zum Zweck ist, um ein wenig mehr erotisches Knistern in die Geschichte zu bringen, ohne gleich als Pornoautor abgestempelt zu werden. Vermutlich schlagen hier ein paar alte Gepflogenheiten etwas durch. Könnte natürlich auch mit religiösen Ansichten zu tun haben, zumindest ein wenig. Aber casual Sex in Geschichten scheint eher die Ausnahme zu sein. Während man es mit einer Liebesbeziehung ja wirklich schön rechtfertigen kann, wikrt es vielleicht einfach anders, wenn es sich um ein One Night Stand handelt. Andererseits, hey, emanzipierte Charaktere und so.

Aber wie baut man nun langsam eine Liebe auf, abgesehen von den schnellen Möglichkeiten oder die Charaktere einfach dazu zu zwingen. Die Antwort darauf ist so simpel, dass man sie gar vergessen könnte: Man lässt sie einfach interagieren. Der Trick dabei kann durchaus einfach sein, dass die betreffenden Personen einfach Zeit miteinander verbringen müssen, damit sich die Sache von selbst Entwickelt. Natürlich ist es durchaus erlaubt, den Charakteren einen gewissen Schubs in die richtige Richtung zu geben, aber im Grund muss es sich, um natürlich zu wirken, von selbst entwickeln. Hierbei ist auch zu beachten, dass man ihnen genug Platz einräumt, um auch außerhalb von gescripteten Events miteinander interagieren zu können.

Zum Schluss kommen wir nun zu dem Punkt Erotik. Ohja, ich mag Erotik in Texten, dezente bis explizite Texte. Von dem sanften Streicheln bis zum detaillierten Coitus. Dabei gibt es allerdings ein paar sehr wichtige Dinge, die man immer berücksichtigen sollte. Die Sprache in der das Liebespiel geschrieben wird, sollte zu den Charakteren passen, die Reaktionen entsprechend angepasst werden und natürlich darf man das Ganze nicht zu sehr ausbauen. Es ist eine Sache, mal eine oder zwei Seiten lang über Sex zu lesen, aber ein andere, wenn es sich alle fünf Seiten wiederholt. Davon abgesehen ist es gar nicht so einfach, eine dauerhafte Erotikszene so zu schreiben, dass ich nicht immer alles einfach wiederholt.

Natürlich muss ein erotischer Text nicht sofort in Sex oder einer Orgie ausarten. Die Kunst der Erotik liegt vielmehr darin, alltägliche Situationen entsprechend zu beleuchten. Ein besseres Wort fällt mir gerade nicht ein. Aber ich denke, Beleuchten trifft es recht gut. Man kann sich das durchaus so vorstellen, wie man beim Film die Atmosphäre erzeugt. Durch Spiele mit Licht und Schatten, farbigen Lichtern und dezenten Anspielungen. Warum weiß man immer, dass sich die Charaktere gerade in einem Stripclub befinden, schon bevor man die ersten halbnackten Frauen an der Stange sieht? Das Licht verändert sich subtil. Für Autoren ist es aber etwas komplexer. Anstatt mit der Schreibtischlampe ein wenig herumzufuchteln, benutzen wir einfach andere Wörter, bemühen uns um eine andere Tonart oder auch darum, dass sich Charaktere mit einem Mal etwas rosig fühlen. Die Kunst liegt also wie immer eigentlich darin, mit den rechten Wörtern den richtigen Ton zu treffen.

Das Ganze erfordert eine Art des Feingefühls, das nicht unbedingt jedem Autor in die Wiege gelegt wird. Es ist auch auf die Charaktere anzupassen sowie ein wenig an das gewählte Publikum. Ich würde fast dazu sagen, es ist die eigentliche Kunst des Handwerkes.

Schnurrig
Neko

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Sternenkrieger

Kapitel 1 – Eisige Weiten

Eine Raktari Flotte

Nyla:
Die Ränder des Loches bröckeln leicht während ich mich geduckt hindurchbewege. Schild und Schwert stehen bereit um jeden Feind sofort niederzustrecken. Das Rauschen des Blutes durch meinen Körper erklingt wie ein sanfter Hintergrundton in meinen Ohren. Die Partikel des Nebels stören die Sensoren der Rüstungen, lassen aber noch genug erkennen, sodass wir nicht völlig blind in die Basis eindringen. Hinter mir folgt Kitty, ehe die anderen von der schweren Infanterie folgen. Schnell bildet sich eine Linie, um den Bruch zu schützen.
Als sich der graue Schleier aus Staub legt, stehen wir scheinbar in einem Lagerraum. Diverse Behälter sind fein säuberlich an die Mauern geschichtet, mit Halterungen gesichert und wirken bis auf die kürzliche Explosion völlig unberührt. “Sichert den Raum”, kommt Kittys Befehl über den Comkanal. In Sekundenschnelle schwärmen wir aus, prüfen jedes möglich Versteckt in dem kleinen Raum, bevor die Rückmeldung kommt. “Alles sauber.”
Gleich darauf gibt Kitty den Befehl an die Ulfsarks weiter, durch die Bresche einzudringen. Zugleich sammeln wir uns vor der Tür, welche tiefer in die Festung führt. “Sieht nicht so aus, als hätten sie Zeit gehabt, die ganze Festung zu erkunden”, meine ich mit einem Blick auf die unverschlossene Tür. Einer der Einherier hält dagegen: “Oder das ist eine Falle. Wir sollten vorsichtig sein. Diese ganze uralte Festung schmeckt mir nicht.” Zustimmend nickend öffne ich vorsichtig die Tür. Langsam schiebe ich sie in die Wand hinein, wobei die Mechanik leise protestiert.
Dahinter befindet sich ein langer, leerer Gang. Kein Licht erhellt die Wände, abgesehen von dem leichten Schimmer einige, weniger Keypads. Schnell stellen sich die Sensoren auf die lichtarme Umgebung ein. “Das stinkt. Selbst nach nur ein paar Monaten hier, sollten sie mehr von der Basis aktiv nutzen oder zumindest sollten irgendwelche Spuren von Gebrauch hier sein”, murrt Kitty misstrauisch. Ich schalte mehrmals zwischen den einzelnen Sensoren durch, aber weder Wärmebild, noch Infrarot oder irgendein andere Modus geben Aufschluss auf den Grund, warum hier nie jemand gewesen ist. Schließlich meine ich: “Vielleicht ist dieser Teil der Festung einfach verschlossen und die Piraten haben sich nicht die Mühe gemacht, ihn zu öffnen.”
Sie reagiert nur mit einem Knurren, das einer Raktari gut zu Gesicht stehen würden, dann geht es auch schon langsam durch den langen Korridor. Die schweren Schritte der menschlichen Rüstungen hallen an den Wänden wieder. Zugleich erreicht die leichte Infanterie langsam die Breschen und dringen in den Lagerraum ein, wo sie auf weitere Befehle warten. Bisher sieht es so aus, als hätten die Energieschilde Verluste vermieden.
Wir nähern uns der ersten Tür in dem Korridor. Weiter zeigen die Sensoren nicht an, was sich auch nicht ändert, als wir die Tür langsam aufschieben. Ein schneller Blick zeigt, dass es sich auch hier um einen Lagerraum handeln muss, auch wenn schwer zu sagen ist, was hier mal untergebracht war. Er ist voller Fässer, die wirken als hätte der Rost der Zeit einige sehr unansehnliche Löcher hineingefressen. Auf einem kann man noch ein paar Zeichen erkennen, die wirken, als wäre es nur mit dem Buchstaben X gekennzeichnet worden.
Ein etwas mulmiges Gefühl macht sich breit, fast so als würden man eine lang vergessen Grabstätte nach Jahrhunderten das erste Mal wieder betreten. “Sieht aus, als hätten wir wieder den Kontakt zum Basiscamp verloren. Irgendetwas stört die Signale hier”, meint Kitty während wir uns den nächsten Raum vornehmen. Fünf Räume und fünfmal finden wir keinen Gegner oder irgendetwas anderes, interessantes. Da der Gang nun gesichert ist, machen wir uns daran, die letzte Tür zu öffnen, welche vermutlich tiefer in die Festung führen wird. Wieder drücken wir vorsichtig die Tür auf, ehe wir einen Blick in den dahinterliegenden Raum werfen können.
Dieses Mal scheinen wir Glück zu haben. Vor uns erstreckt sich eine gewaltige Halle, mehrere Meter Hoch mit kunstvollen Prismen und Spiegel an Wänden und Decke, damit der ganze Raum in eine angenehmes Licht getaucht wird. Säulen ragen nach oben, kunstvolle verziert, aber bereits durch die Zeit beschädigt. Rechts von uns endet die Halle in einem großen Tor, wo man eine ganze Armee hindurchmarschieren lassen könnte. Auf der anderen Seite dagegen führt eine Treppe gemächlich nach oben. Vermutlich steht sie nur aus optischen und nicht aus praktischen Gründen dort.
“Na, hier könnte man ja ganze Völker unterbringen”, kommentiert ein Valkyre erstaunt während wir angespannt die Umgebung betrachten. Wieder scheinen sich hier keine Feinde aufzuhalten. “Ich traue der Stille nicht. Zumindest hier sollten wir auf Feinde treffen”, meine ich schließlich. Zustimmend gibt Kitty das Signal zum Ausschwärmen. Wachsam bewegen sich Zweiergruppen langsam über den Raum. Kitty folgt mir auf direkten Weg in Richtung der Treppe. Wir sind noch keine hundert Meter von ihr Entfernt, als sich plötzlich einen Hagel an Plasmakugeln auf uns ergießt.
Sofort gehen wir hinter unseren Schilden in Deckung. Zischend prallen die heißen Geschoße gegen das Energiefeld. “Zufrieden? Feinde auf neun, zwölf und drei Uhr. Erhöhte Position”, meldet Kitty grummelnd. Während sie vor allem ihren Schild benützt, dient mir auch meine Waffe dazu, mich vor dem Feindfeuer zu schützen. “Feuerunterstützung!”, rufe ich in den Kanal. Keine Sekunde vergeht, dann erklingt die Antwort: “Ziele im Visier, Feuer frei.” Zugleich sausen auch schon die ersten Geschosse über uns hinweg, direkt auf die Feinde zu. Die Anzahl der Feinde, die auf uns Schießen wird um einiges geringer, aber es sind immer noch viel mehr, als wir erwartet haben. Den anderen schweren Rüstungen geht es nicht viel besser. Auch sie werden von drei Seite aus mit Plasmageschossen eingedeckt.
“Verdammt! Luftunterstützung kann man hier ja völlig vergessen”, murrt Kitty als sie damit beginnt Garanten nach oben auf die Galerie zu schießen. Explosionen folgen und wieder verstummen Waffen für immer. Leise knurren aktiviere ich das Sternenfeuerprotokoll meiner Rüstung. Ein Summen geht durch die ganze Rüstung, als die Energie gesammelt wird. Ich richte meine Hände auf die Brüstungen hinter denen die Piraten Deckung suchen, ehe sich die Energie in zwei weiß gleißenden Strahlen entlädt. Diese Energiestrahlen schneiden durch die Deckung sowie die Piraten wie ein warmes Messer durch Buttern. Einen Moment lang scheinen unsere Feinde durch diesen Angriff völlig aus der Bahn geworfen. Mehr als genug Zeit für uns, zu reagieren und unsere Vorteile voll auszuspielen.
Während die Valykries in die Luft steigen, nutze ich eine der Säulen um mich mit mehreren Sprüngen auf die Brüstung zu katapultieren. Zugleich setzen die Einherier und Kitty mehrere Sprengsätze ein, um den Feind die Möglichkeit zu nehmen, sich wieder zu sammeln. Geübt darin, selbst in der Hitze des Gefechts sich von nichts ablenken zu lassen, fällt es uns wesentlich leichter, unsere Pläne umzusetzen wie den Piraten. Von der Galerie aus sind sie zudem meinem Schert hilflos ausgeliefert. Ihre Rüstungen können nicht einmal hoffen, der Energieklinge zu wiederstehen.
Es vergehen nur wenige Sekunden nach unserem Gegenangriff, als die Piraten trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit damit beginnen, zurückzufallen. In diesem Moment erzittert die ganze Festung. “Hier spricht die GS Todesklaue, Kampfgruppen der Union machen sie sich auf das Eintreffen von Raktari Kriegerinnen gefasst.” Zusätzlich zu dem Funkspruch klären sich auch die anderen Frequenzen und wir bekommen wieder direkten Kontakt mit dem Basiscamp.
Nur Sekunden nach dem Funkspruch, gehüllt in einen goldenen, fast göttlichen Glanz, erscheinen die Kriegerinnen. Verzierte, kunstvolle Rüstungen bedecken ihre Körper. Nur wenig kann man auf den ersten Blick sagen. Die meisten davon sind mir vermutlich nicht unähnlich, aber es gibt auch Raktari, die man auf den ersten Blick nicht meinem Volk zuordnen würde. Die Kriegerinnen verlieren keine Zeit, sondern beginnen sofort damit, die Festung zu durchkämmen. “Nyla, deine Gruppe hat die untere Eben zugewiesen bekommen”, erklingt die vertraute Stimme meines Volkes. Für Menschen klingt es im Höchstfall wie ein zusammenhangloses Knurren und Fauchen, aber Raktari kommunizieren auf mehreren Ebenen. Infra- und Ultraschall tragen ebenso zur Kommunikation bei, wie die göttliche Verbindung meines Volkes. Nickend gebe ich den Befehl an die gesamte Truppe weiter.
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[Montagsfrage] Wenn du Romantik in Büchern magst, was sind für dich absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?

Die illusorische Darstellungen von Liebe bzw dem verliebt sein schulden wir wohl den Kitschbüchern, die sich einfach zu gut verkauft haben. Andererseits ist es natürlich nicht unbedingt einfach, das Entwickeln einer Beziehung über einen längeren Zeitraum effelktive zu beschreiben.
Ich habe dazu mal ein paar Beiträge auf meinem Blog gehabt, die sich vorallem um Romantik und Liebe als Kontrasmittel drehen.
Wovon ich aber einfach nur die Schnauze voll haben, sind diese Twilight Liebegesülze Geschichten. Er liebt mich, er liebt mich nicht yada yada yada… Ich bervorzuge da die Selbsicherer Hauptdarstellerin, die dem Kerl einfach mal eines auf die Glocken gibt 😉

Bücherlogie

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Gerade sitze ich sehr kreativ vor meinen Unisachen und bearbeite einen Teil meiner Dissertation. Trotzdem mache ich nun eine kurze Pause, um die heutige Montagsfrage zu beantworten:

Wenn du Romantik in Büchern magst, was sind für dich absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?

Romantik in Büchern… Nun, ich lese bewusst keine Liebesgeschichten. Wenn ist die Romantik einfach mit im Handgepäck. In den Büchern von Karen Rose ist es immer so, dass es einen spannenden Thriller gibt und dann eine oftmals sehr unglaubwürdige „Liebe-auf-den-ersten-Blick“-Geschichte dazu. Wie kann man sich bitte innerhalb von wenigen Stunden, oder noch besser Minuten, so sehr in jemanden verlieben? Für mich leider völlig unverständlich, aber hey, vermutlich bin ich auch einfach nur eine sehr unromantische Frau. Das will ich nicht abstreiten. 😉

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Jetzt mit Discord Server

Ab sofort habe ich auch einen Discord Server um direkt mit meiner Fanbase und anderen interagieren zu können. Ich werd da zwar auch nicht immer online sein, aber zumindest Abends.

schnurrig
Neko

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Vom Heftromanautor zum Selfpublisher – Ein Gastbeitrag von Martin Barkawitz

MARCUS JOHANUS

Martin Barkawitz Vom Heftromanautor zum Selfpublisher

(c) Foto: Sonia Wohlfarth

Ich freue mich sehr darüber, mal wieder einen Gastbeitrag präsentieren zu dürfen. Der erfahrene Heftromanautor und Selfpublisher  Martin Barkawitz gibt einen Einblick in seinen Werdegang als Autor und in sein Schaffen.

»Heftromane schreiben ist doch eierleicht!« Stimmt genau – und zwar aus denselben Gründen, die einen gut trainierten Läufer bei einem Marathon nach 42,195 Kilometern problemlos über die Ziellinie preschen lassen. W
er jeden Monat kontinuierlich zwischen 60.000 und 80.000 Wörter (oder mehr) zu Papier bringt, für den fühlt sich diese Tätigkeit als das an, was sie ist – gewohnte Arbeitsroutine.

Als ich 1997 für die Jerry Cotton Serie zu schreiben begann, war von Selfpublishing noch keine Rede. Wer damals ein Buch auf eigene Faust herausbrachte, hatte schlicht und einfach keinen Verlag gefunden. Meistens deshalb, weil sein Manuskript zu grottig oder zu abseitig war. Oder beides. Damals wie heute sind Verlage nämlich keine Wohltätigkeitsunternehmen, obwohl einige Newcomer-Autoren…

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Sternenkrieger

Kapitel 1 – Eisige Weiten

Die Piratenbasis

Kitty:
“Und du bist dir sicher, was diese Intyre angeht und dass wir die Unterstützung einer Raktari Flotte brauchen?”, frage ich Nyla während wir uns auf den Weg zu unserem Quartier machen. Die Tigerdame nickt leicht, ehe sie antwortet: “Intyre vermehren sich wie Squischis. Innerhalb von nur ein paar Wochen können sie ganze Kontinente überrennen. Natürlich fehlt es ihnen dann an der Ausrüstung, aber die zahlenmäßige Überlegenheit kann zu einer schlimmen Überraschung werden. Für gewöhnlich erreichen sie keine hohen Bevölkerungszahlen, außer sie legen es direkt darauf an. Nur die Stärksten erreichen die volle Größe ihres Volkes. Aber ohne Sklaven schaffen sie es normalerweise nicht auf ein gefährliches, technisches Niveau.” Mit einer gehobenen Augenbraue meine ich: “Klingt wie ziemlich gefährliche Ratten. Zumindest sind wir nicht unvorbereitet.” So ganz überzeugt wirkt Nyla allerdings nicht.
In unserem Quartier angekommen frage ich sie schließlich: “Du wirkst ein wenig ernster als sonst. Machen dir diese Intyre wirklich solche Kopfschmerzen?” Schnaubend lässt sich die Tigerdame rücklings auf ihr Bett fallen. “Nicht direkt, aber wenn sie aus der Quarantäne ausgebrochen sind, könnte das zu ernsten Konsequenzen führen.” “Ich denke du machst dir da zu viele Gedanken. Soweit ich weiß gibt es niemanden im ganzen Universum, der es mit den Raktari aufnehmen kann”, meine ich möglichst beruhigend. Nachdenklich streckt sich Nyla. “Vielleicht hast du recht.” Damit rollt sich die Raktari auch schon zusammen. Ich lege mich ebenfalls in mein Bett um etwas Ruhe zu bekommen.
Nach den vorgeschriebenen zwölf Stunden Ruhe die einem Kampfeinsatz im Normalfall folgen, finden sich Nyla und ich sowie der die anderen Kampfgruppen in einem Besprechungsraum wieder. Neben den ganzen Stühlen, auf den die Soldaten sitzen, nimmt vor allem der riesige Monitor den Raum regelrecht in Besitz. Beinahe so groß wie die ganze Wand, gefüllt mit taktischen Informationen. Es dauert nur ein paar Minuten, bevor Commander Birky vor den Monitor tritt. Seine grauen Augen mustern uns eingehend, bevor er beginnt: “Wie ihr alle wisst, hätte das eine ganz einfache Aufgabe werden sollen. Die Basis der Piraten ausfindig machen und zerstören. Neuste Informationen weisen allerdings darauf hin, dass wir es nicht einfach nur mit einem Haufen menschlicher Piraten zu tun haben. Unsere Befehle haben sich dadurch aber nicht geändert. Im Gegenteil sollen wir sogar schneller Handeln. Sobald wir einen sauberen Lock auf die Basis bekommen, werden die Zerstörer der Flotte in der Lage sein, Deckungsfeuer zu geben. Bis dahin haben wir nur eine Staffel zur Unterstützung. Außerdem rechnen wir damit, dass eine Raktari Flotte zu uns auf dem Weg ist. Zeugen wir den Katzen, was wir draufhaben!” Ein lautes Jawohl erklingt aus den Mündern der Soldaten. Anschließend folgt die Einteilung in die bekannten Trupps.
Innerhalb einer halben Stunde befinde ich mich bereits wieder in meiner Rüstung. Voll aufgeladen und bestückt, bereit die Piratenbasis zu stürmen. Dis schützende Panzerung wieder anlegen zu können, gibt mir immer ein gewisses Gefühl der Zufriedenheit. Neben mir machen sich Ulfsarks, Einherier und Valkyries bereit, in den Kampf zu ziehen. Natürlich darf auch Nyla in ihrer kunstvollen Rüstung nicht fehlen. Trotzdem, dass ich den Anblick ihrer Rüstung gewöhnt bin, verwundert mich die kunstvolle Fertigung jedes einzelnen Teils immer wieder. “Vergesst nicht, wir haben einen steifen Marsch vor uns. Die Basis der Piraten befindet sich etwa fünfundzwanzig Klicks südwestlich. Wir wissen, dass sie Plasmawaffen sowie leichte Rüstungen besitzen. Ansonsten scheinen ihre Waffen improvisiert zu sein. Haltet also die Augen offen”, gebe ich kurz angebunden an die Truppe weiter, bevor sich das Tor des Arsenals öffnet und uns in die weiten des Eisplaneten entlässt.
Scheinbar ist dem Planeten ein wenig der Schnee ausgegangen. Zumindest aber befinden wir uns nicht mehr in einem Eissturm. Im Gegenteil glitzert die weiße Pracht wie ein Meer aus Diamanten unter den gleißenden Strahlen der Sonne. Das Knirschen des Schnees unter den mechanischen Füßen der Rüstungen hört sich fast an, als wäre der ganze Planet zornig. Unser Vormarsch geschieht in loser Formation, wobei die schweren Rüstungen die Spitze bilden währen die leichten mit der Feuerunterstützung mehrere Meter hinterhergehen. Zugleich fliegt die Fliegerstaffel regelmäßig über unsere Köpfe und versorgt uns so im zusätzlichen Informationen.
“Hey, Nyla. Wie lange braucht eine Raktari Flotte ungefähr um zu unserer Position zu kommen?”, frage ich sie über den privaten Kanal. Ihre schnurrende Stimme erklingt schnell mit der Antwort: “Die nächstgelegene Flotte könnte innerhalb ein paar Stunden hier sein, je nachdem welche Aufgabe sie gerade erledigen.” “Dann ist es wohl mehr als wahrscheinlich, dass sie jeden Moment auftauchen werden. Ich habe noch nie davon gehört, dass Raktari Zeit vergeuden.” Lachend antwortet Nyla: “Bestimmt. Lass uns aber nur hoffen, dass wir sie nicht wirklich brauchen.” Anschließend gebe ich zu den Kampftrupps durch: “Wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass die Raktari hier sind, bevor es zu Sache geht und selbst wenn wäre es besser ihnen zu zeigen, dass wir durchaus in der Lage sind, uns selbst zu behaupten.” Bestätigungen kommen schnell von den anderen Gruppen, zugleich beschleunigen wir unsere Schritte durch den Schnee.
Schließlich erheben sich aus dem Eis und Schnee des Planeten überraschend große Mauern, bedeckt mit der weißen Pracht. Grau ragen sie gen Himmel, als würden sie seit einer Ewigkeit bereits hier verharren. Es wirkt wie eine alte, verlassene Festung aus einer Zeit, lange bevor der erste Mensch die Erde verlassen hat. “Heilige Scheiße! Das sieht nicht aus, als hätten das ein paar Piraten innerhalb von einigen Jahren aufgebaut”, kommt ein Funkspruch von einer anderen Gruppe. Leider muss ich der Aussage zustimmen. Die Mauern selbst wirken zwar nicht sonderlich gefährlich, aber die Schießscharten und alleine die Höhe lassen nicht unbedingt auf etwas gute Schließen. “Haben wir überhaupt genügend Sprengsätze um da eine Delle rein zu hauen?”, fragt jemand anderes. Zugleich scheinen die Sensoren verrückt zu spielen. Ich kann kein klares Signal von den Mauern empfangen.
“Feuer frei! Zielt auf die Löcher in der Wand und haltet den Kugelhagel aufrecht. Die schwere Infanterie konzentriert das Feuer auf den mittleren Sektor um ein Loch in die Festung zu schlagen. Gebt ihnen keine Chance das Feuer zu erwidern”, erklingt Nylas Stimme mit einem warnenden Grollen. Niemand in der ganzen Einheit wiederspricht der Raktari. Sofort wird das Feuer eröffnet. Kugel sausen durch die Luft, schlagen in die Mauern ein und hinterlassen nur minimalen Schaden. Zugleich kommen die Einherier und Valkyries zusammen, um gemeinsam die schweren Waffen sowie Sprengsätze am Fußen der Festung einzusetzen.
Nyla führt uns ohne zu zögern direkt vor die Mauer. “Bleibt so nahe wie nur möglich an der Wand, dort können sie Euch nicht ins Visier nehmen”, rät sie während sie zugleich mit einer gepanzerten Hand über die graue Oberfläche fährt, als würde sie etwas suchen. Nach wenigen Sekunden schlägt sie gegen die Oberfläche. Zwischenzeitlich erklingt auch das bekannte Geräusch von abgefeuerten Plasmawaffen. “Was genau machen wir hier?”, frage ich Nyla ein wenig kritisch. Die Raktari zieht ihre Hand aus dem faustgroßen Loch heraus, bevor sie meint: “Bringt alle Sprengladungen hier an und macht Euch bereit, hinein zu stürmen. Wir werden sicher erwartet.” Schnell werden die Ladungen platziert, bevor wir uns seitlich in zwei Gruppen aufteilen. Nyla und ich bilden dabei die Speerspitze während wir jeweils zwei Einherier und zwei Valkyries im Rücken haben. Ein Countdown wird im Visier eingeblendet, um die Sprengung perfekt aufeinander abzustimmen. Langsam zählt dieser von Zehn nach unten. Als die Null erscheint, werden die Ladungen gezündet. Ein gewaltiger Knall erklingt und die Explosionen hüllen uns in einen dichten Nebel ein.
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Sternenkrieger

Kapitel 1 – Eisige Weiten

Ein unerwarteter Feind

Nyla:
Wie zu erwarten füllte sich die Messe relativ schnell mit den zurückkehrenden Soldaten. Es ist nicht nur ein Brauch bei uns Raktari, nach einer Schlacht mit den Schwestern das Glas zu erheben und zu feiern, dass man noch da ist. Obwohl es bei den Menschen weniger ausgelassen zugeht. Zumindest während man sich noch im aktiven Dienst befindet. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch so, dass sich die Menschen dafür nach dem Dienst umso mehr gehen lassen. “Auf unsere erfolgreiche Mission! Mögen noch viele folgen”, bringt der Leutnant der Ulfsarks den Trinkspruch auf welchen wir unsere mit Limonade gefüllten Gläser heben. “Auf unsere marsianische Schieldmaid!”, fügt ein andere hinzu bevor ein Dritter meint: “Auf unsere Raktari Kriegerin!” Kitty läuft ein wenig rot an während ich nur mit den Ohren zucke.
“Ha! Vor dreißig Jahren hätte jeder laut gelacht, wenn jemand auch nur den Gedanken geäußert hätte, dass eine Raktari mit uns Menschen zusammen einen Sieg feiert”, wirft jemand von einem Nachbartisch ein. Ein älterer Mann mit ergrautem Haar und einer gut sichtbaren Narbe auf der Wange. Mit erhobenem Glas erwidere ich: “Und vor vierzig Jahren hätte niemand Gedacht, dass Marsianer, Terraner und die Clans zusammenarbeiten könnten.” Der alte Recke lacht laut, ehe er sein Glas leer. “Zur wahr, nur zu wahr. Und dann haben ein paar Idioten sich mit übergroßen Raubkatzen angelegt. Ich glaube der ganze Kommandostab von Terra, Mars und den Clans hatten die Hosen so dermaßen voll, dass sie nicht einmal daran gedacht haben, ihren eigenen, kleinen Krieg auszutragen”, meint er anschließend. Ich zucke leicht mit den Ohren. “Nun, wir Raktari nehmen es nicht sonderlich gelassen hin, wenn man uns das Fell abziehen will.” Dieses Mal lachen so gut wie alle in dem Raum. Etwas Ausgelassener geht es dann weiter.
Nach einer Weile fragt Kitty: “Ich hab nie ganz verstanden, wie ihr Raktari eine so komplexe Gesellschaft errichten konnte. Ihr liebt die Herausforderung, lebt auf tödlichen Welten, gehorcht einer Göttin und seid organisiert wie eine alte, feudale Gesellschaft. Trotzdem seid ihr nicht nur eine formidable Streitmacht, sondern auch noch mit Technologie ausgestattet, die unsere Techniker nur den Kopf schütteln lässt.” “Raktari schätzen das einfache Leben. Das ist vielleicht auch der Grund, warum viele von uns sich auf Todeswelten niederlassen um dort ohne Technologie zu leben. Unsere Göttin herrscht durch die Königin des Reiches, welche zugleich eine Verkörperung von ihr ist. Und was die Technik angeht, irgendwie müssen wir schließlich den Worten der Gottkönigin gehorchen”, antworte ich leicht schmunzelnd. Kopfschüttelnd gibt Kitty zurück: “Und da sagen sie wir Marsianer wären unserem Imperator fanatisch ergeben.”
Es entflammt ein freundschaftliches Geplänkel zwischen Terranern, Marsianern und Spacer Clans, wobei ich als Raktari wohl die Schiedsrichterin spielen muss. Immerhin werde ich gerne als letztes Gefragt, welche Seite ich in diesem Fall besser finde. Wobei ich sagen muss, dass viele Unterschiede irgendwie nur Oberflächlich sind. Was wohl auch daran liegt, dass alle Menschen ein und denselben Ursprung haben. Nur irgendwann hat sich Mars von Terra losgesagt während die Spacer Clans von Anfang an eine graue Zone besiedelt hatten. Es fühlt sich ein wenig befremdlich an, über die verschiedenen Auflassungen von Menschen zu richten oder zumindest die Meinung dazu abzugeben.
Ich bin recht froh, als sich die Gruppen langsam aufzulösen beginnen, sodass auch Kitty und ich uns verabschieden. “Besser noch ein wenig Schlaf bekommen, bis wir den Piraten den Rest geben!”, meint sie noch breit grinsend als wir die Messe verlassen. Wir sind gerade aus der Messe draußen und machen uns auf den Weg zu unserem Quartier, da erklingt auch schon die Stimme von Commander Birky: “Nyla und Nikitin, sofort im Kommandozentrum melden.” “Sieht schlecht mit dem Schlaf aus”, meine ich mit zuckenden Ohren ehe Kitty sich durch die roten Haare fährt. “Was der Commander wohl von uns will?”
Um die Frage auch wirklich beantworten zu können, nehmen wir den direkten Weg zum Kommandozentrum. Es sind nur ein paar Gänge mehr, als zu unseren Quartieren. Das Zentrum der Operation sticht natürlich nicht nur durch eine Vielzahl an Monitoren mit taktischen Karten und anderen, nicht so genau definierbaren Ansichten hervor, sondern auch die Geschäftigkeit der hier arbeitenden Personen. Es wirkt ein wenig wie ein Ameisenhaufen, so wuselt es hier herum. Im Vergleich zu den Kommandozentren meines Volkes, neigen die Menschen ein wenig dazu, es zu übertreiben.
Kaum, dass wir die Zentrale betreten haben, ruft uns auch schon der Commander zu sich. “Nyla, Nikitin! Wir haben neue Informationen durch die geborgenen Leichen. Aber unser Wissen um anderen Völker hält sich in Grenzen, da die Raktari uns noch ziemlich isoliert halten. Und da ich das Glück habe, eine Raktari unter meinem Kommando zu haben, kann ich die offiziellen Kanäle zumindest ein wenig umgehen”, meint der Commander während er uns mit seinen unruhigen, grauen Augen betrachtet. Dabei hält er seine Arme hinter dem Rücken verschränkt. Auffallende an dem Commander sind seine breiten Schultern und die leicht schiefe Nase. Soweit mir bekannt, war sein Aufstieg durch die Ränge vor allem durch außerordentliche Leistungen begünstigt. Einem Werdegang, der bei den Raktari bevorzugt wird.
Ich zucke leicht mit den Ohren, ehe ich Birky frage: “Ich gehe davon aus, dass es sich bei den Piraten nicht nur um Menschen gehandelt hat?” Nickend deutet der Commander auf einen Bildschirm wo sich die Bilder eines Wesens befinden. Hellbraune, ledrige Haut spannt sich über einen muskulösen Körper. Das Gesicht ist überraschend Flach, da die Nase völlig fehlt. Hervorstechend sind die Wölbungen über den Augen sowie die spitzen Hauer, die aus dem breiten Maul hervorragen. Dort drinnen befinden sich noch viele, nadelspitze Zähne. Keine Haare finden sich am ganzen Körper dieses Aliens. Überrascht ziehe ich die Augenbrauen hoch, bevor ich mich an den Commander wende: “Sir, wir sollten umgehend die Raktariflotte verständigen. Das hier ist ein Intyre. Sie sind nicht gerade für ihre Freundlichkeit bekannt. Das heilige Reich der Raktari hält eine Blockade ihrer Systeme seit mehreren Zyklen aufrecht um ihren Raubzügen ein Ende zu bereiten.” Birkly sieht mich ein wenig schief an, ehe er fragt: “Ihr haltet eine Blockade von mehreren Systemen aufrecht um sie in Schach zu halten?”
Nachdenklich antworte ich: “Die Intyre sind nicht direkt eine Bedrohung. Es ist eher so, dass ihre Kultur auf Sklaven und das Recht des Stärkeren beruht. Wie sie es geschafft haben, trotzdem ins All zu kommen ist uns selbst ein Rätsel. Jedenfalls neigen sie dazu Planeten zu überfall und die Bewohner zu versklaven. Dadurch haben sie auch einige recht gefährliche Waffen erbeutet. Im Gegensatz zu anderen, kriegerischen Völkern sind die Inytre allerdings der Meinung, dass es am besten ist, die Schwachen anzugreifen. Unterentwickelte Welten, egal in welchem Entwicklungsstadium sind ihre bevorzugte Beute.” Birky nickt verstehend. “Ich werde sofort einen Funkspruch absetzen und die Informationen an die Admiralität weiterleiten. Leider kann ich nicht versprechend, dass die Raktari informiert werden. Aber ich denke es ist mehr als wahrscheinlich. Wegtreten.” Damit sind wir entlassen. Kitty und ich salutieren kurz, bevor wir das Kommandozentrum verlassen.
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Sternenkrieger

Kapitel 1 – Eisige Weiten

Kabumm

Kitty:
Die Railguns der Ulfsarks machen kurzen Prozess mit den leichten Powerrüstungen der Piraten. Die titanverstärkten Spitzen durchschlagen das Metall, als wäre es Papier. Kein Energieschild flackert auf, um auch nur einen Teil des Schadens zu absorbieren. Es ist fast, als würde man Asteroiden mit einem Laser abschießen. Viel zu einfach. “Feuer einstellen, es ist niemand mehr da, der auch nur ansatzweise etwas ausrichten könnte”, meldet Nyla durch den Comkanal. Dabei klingt so etwas wie ein zufriedenes Schnurren in ihrer Stimme mit.
Kopfschüttelnd richte ich meinen Blick wieder zu der feindlichen Artillerie, welche immer noch im selben Rhythmus feuert. Dabei ist nun allerdings ein guter Blick auf den Aufbau der Waffe zu sehen. Im Grunde ist es nicht viel mehr als ein großes Rohr, an welchem ein dicker Magnet und ein Plasmatank angeschlossen wurden. Es macht nicht den Eindruck, als würde es sich dabei um wirkliches Kriegsgerät handeln. “Sieht ja aus, als hätte jemand ein paar Teile Zweckentfremdet. Zumindest sind es keine normalen Plasmakanonen”, gebe ich über den Funkkanal weiter während ich mich zugleich weiter den plasmaspeienden Ungeheuern nähere.
Es zischt und blubbert an allen Ecken und Enden. Niemand bei klarem Verstand würde so eine Waffe einsetzen. Es gibt sogar stellen, wo das heiße Plasma langsam hervorsickert. Eigentlich ist es sogar ein Wunder, dass diese Dinger das Feuer so lange aufrechterhalten konnten. Meine Sensoren warnen mich mit rotem Blinken vor der Gefahr, die von diesen Dingern ausgeht. “Hey, Nyla. Was sollen wir mit den Dingern am besten machen?”, frage ich die Raktari. Es dauert nur einen kurzen Moment, bevor ihre Antwort kommt: “Kabumm!” Gleich darauf höre ich das Lachen der Ulfsarks. “Gebt uns noch fünf Minuten um die Umgebung zu checken und uns außer Kabummreichweite zu begeben”, meldet sich der Leutnant der leichten Infanterie noch kurz, bevor diese auch schon ausschwärmen. Derweil machen sich Nyla und ich daran, alles für das große Kabumm vorzubereiten.
“Wie sind die nur an diese Höllendinger gekommen?”, fragt Nyla nachdenklich während sie einen Sprengsatz am Plasmatank befestigt. Ich mache dasselbe auf der anderen Seite. Mit einem Blick auf die Steuerkonsolen antworte ich: “Sieht fast so aus, als hätten sie die aus Terraforming und Bergbauausrüstung zusammengebastelt. Allerdings scheint das Zielsystem recht modern zu sein. Am besten wir versuchen noch ein paar Daten aus den Konsolen zu bergen.” “Mache mich gleich daran”, stimmt Nyla zu. Ich gebe es ja nicht gerne zu, aber die Raktari hat die bessere Ausrüstung. Besonders wenn es darum geht Daten zu sammeln. Vermutlich hat sie in ein paar Sekunden alle Daten aus dem Terminal kopiert und zugleich die Hälfte entschlüsselt.
Ich bringe die nächste Sprengladung an, während ich leise murmle: “Warte nur bis ich meine angepasste Rüstung habe.” Klickend haftet der Sprengsatz an dem Rohr der Artillerie. Nach wie vor pumpt dieses heiße Plasma in die Luft, direkt auf die Basis zu. Leider scheinen die Steuerungen nicht mehr dazu in der Lage zu sein, das Feuer einzustellen. Ein großes, glühendes Loch befindet sich in der Mitte der Konsole, die vermutlich dazu gedacht war, das Feuer zu lenken. Nun ja, gut dass es immer mehr als eine Möglichkeit gibt, um etwas auszuschalten.
“Daten gesichert. Wir sollten den Bereich großflächig räumen”, meldet Nyla schließlich, gerade als ich mit der letzten Sprengladung fertig bin. Zugleich kommen die Ulfsarks von ihrer Erkundungstour zurück. Ihre Rüstungen erinnern an nordische Krieger mit einem Wolfsfell auf dem Kopf. Jeder Soldat darin hat die Freiheit, eigene Symbole und Runen anzubringen, sowie ein paar andere, kleine Modifikationen vorzunehmen. Etwas, das in den meisten Flotten streng verboten ist. “Keine Spur von weiteren Feinden. Der Sturm hat alles Hinweise bereits wieder völlig verweht. Aber wir sammeln kurz die Überreste unsere Feinde noch auf”, kommt der Funkspruch des Leutnants.
Weitere Minuten vergehen, während alle Aufgaben abgeschlossen werden. Die acht Ulfsarks haben keine Probleme damit, die Reste der gefallenen Piraten hinter sich her aus der Stellung zu schleifen. Gute zweihundert Meter von der Artillerie entfernt sammeln wir uns. “Mit Luftunterstützung wäre die Sache einfacher gewesen”, meint Nyla. Ich grinse leicht, bevor ich das Signal zur Detonation der Ladungen gebe. “Mag sein, aber das ist nie so ein schönes Feuerwerk.”
Kaum ausgesprochen zünden die Sprengladungen bereits. Zwei kleine Explosionen, denen direkt das aufsteigen einer gewaltigen Feuerkugel folgt, als die Plasmatanks in die Luft fliegen. Die Druckwelle weht den Schnee in die Höhe und verwandelte ihn in Regen, welcher sofort wieder gefriert. Als kleiner Eissturm fällt dieser wieder zu Boden. “Kein schlechtes Feuerwerk. Aber jetzt zurück. Hoffe wir, dass es den anderen Gruppen auch so gut ergangen ist”, meint Nyla. Schnell macht sich unsere Gruppe, beladen mit den toten Piraten daran, zurück zum Basislager zu kommen.
Als das Basiscamp in Sicht kommt, ist schnell klar, dass die anderen Gruppen ihre Aufgaben zumindest abgeschlossen haben. Das Energieschild ist keinem Beschuss mehr ausgesetzt. Dafür sind die Techniker bereits dabei, eventuelle Schäden zu beheben. Schließlich kommt auch ein Funkspruch vom Commander: “Kampfgruppe Tyr! Schön euch wieder zu haben. Wir sind auf heftigen Wiederstand gestoßen und der Funkkontakt zu euch ist abgebrochen. Noch etwas länger und wir hätten ein Rettungsteam geschickt.” “Wir haben nur ein wenig länger gebraucht, um das Feuerwerk zu bewundern und ein paar zusätzliche Daten zu bergen”, antwortet Nyla als wäre es das normalste im ganzem Universum. Kurz ist es ruhig, ehe Birkly wieder erklingt: “Ich hoffe es ist etwas Brauchbares darunter. Wir tappen nach wie vor ziemlich im Dunkeln und die Flotte kann nach wie vor nicht so recht durch die Atmosphäre dringen.”
Anschließend erhalten wir den Befehl unsere Fracht abzuladen sowie die Rüstungen für die Überholung bereit zu machen. Neben dem Aufladen der Energiezellen ist auch das wiederbestücken der Waffensysteme von äußerster Wichtigkeit. Mehrere hundert Stück an Projektilen wurden zusätzlich zu den Sprengstoffen verschossen. Nur gut, dass das Zeug in Stückzahlen von Milliarden hergestellt wird, ansonsten müssten man wohl wirklich darüber nachdenken, auf präziseres Feuern umzustellen. Andererseits kann nicht alles ein Stück Kunst sein, wie es bei den Raktari durchaus vorkommt. Diese Katzenwesen sehen jede selbst ausgeführte Tätigkeit als eine Art Kunst und suchen danach, sie zu perfektionieren. Was mich bei Nyla manchmal in den Wahnsinn treiben kann.
Es fühlt sich richtig gut an, als ich endlich wieder aus der Rüstung steigen kann. Zischend öffnen sich die Versiegelungen und erneut darf ich mit schlimmen Helmhaar wieder an die frische, gefilterte Luft. Neben mir steigt die gesamte Truppe aus den Panzerungen. Eng an den Körper liegende Zerosuits verbergen nicht viel. Nyla streckt sich ausgiebig durch, bevor sie mit schnurrender Stimme meint: “So ein Kampf macht mich immer durstig. Treffen wir uns in der Messe?” Natürlich stimmen alle zu. “Versucht aber nicht wieder Alkohol zu bekommen. Du weißt genau, dass das während einem Einsatz nicht erlaubt ist”, mahne ich die Raktari grinsend, was diese dazu bringt, ihre Augen zu verdrehen.

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Mein bisher größtes Werk ist „Im Zeichen der Jägerin„.

Es handelt von der Jägerin Aynur. Ursprünglich aus Ägypten dem Land der Katzen und der Göttin Bastet verschrieben, ist es für sie nicht immer ganz einfach, dem Credo der Jäger zu folgen. Manchmal muss man sich eben doch einmischen.

 

 

Mein neuestes Werk ist „All Hallows Cat – Nacht der Werkatzen„.

Es ist eine Geschichte, die für All Hallows Eve, also Halloween geschrieben ist. Was nun natürlich vorbei ist. Sie beinhaltet eine Verwandlung, Untote, Satanisten, Werwölfe, eine Sukkubus und Kostüme, also alles was man eben für Halloween braucht.

 

 

 

 

 

 

Zuletzt haben wir noch meine Kurzgeschichtensammlung „Simbas Gute Nacht Geschichten

Mein Erstlingswerk, eine Sammlung vieler kleiner Geschichten die ich so über ein Jahr verteilt mal hier und mal da geschrieben habe.

 

 

 

 

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Ich freue mich über jede gelesene Seite und jeden Blick auf meine Werke. Ganz besonders freue ich mich immer über Rezessionen.

Sämtlichen Einnahmen kommen dem weiterführen und verbessern meiner autorischen Tätigkeiten sowie meinen beiden Katzen zugut. Vielen Dank.

Schnurrig
Neko Kittycat

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